Bei AfD-Protest-Demo: Menschenkette mit Pfefferspray attackiert– ein Verletzter

Die Polizei vor einer Gruppe schwarz gekleideter Demonstranten.
Die Polizei vor einer Gruppe schwarz gekleideter Demonstranten.

Dulsberg –

Zum Landesparteitag der AfD am Sonntag am Eulenkamp hatte „Das Hamburger Bündnis gegen Rechts“ bereits im Vorwege Protest angekündigt. In Gruppen postierten sich Demo-Teilnehmer in umliegenden Straßen und bildeten Menschenketten – eine soll mit Pfefferspray durchbrochen worden sein.

Nach ersten Informationen der Polizei wollte ein AfD-Mitglied gegen 10 Uhr das Gelände verlassen und stieg dafür in seinen privaten Pkw. Als ihn Demonstranten nicht durchlassen wollten, soll ein für die AfD-Veranstaltung eingesetzter Sicherheitsmann mit Pfefferspray in Richtung der Menschenkette gesprüht und mindestens eine Person dabei verletzt haben.

AfD-Protest in Hamburg: Menschen mit Pfefferspray attackiert

Auch in Henstedt-Ulzburg wurde vor vier Wochen am Rande einer AfD-Veranstaltung eine Gegendemonstrantin verletzt – sie wurde angefahren, offenbar von einem Mann, den die Polizei dem rechten Spektrum zuordnet.

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Laut eines Polizeisprechers waren beim Protest am Sonntag in Hamburg wiederholt Menschen auf der Straße, die Teilnehmer des AfD-Parteitages beschimpft und dazu versucht haben sollen, diese aufzuhalten. Es habe auch hitzige Wortgefechte gegeben, von mehreren Demo-Teilnehmern wurden die Daten erfasst.

„Gegen sie wird nun wegen Nötigung und Sachbeschädigung ermittelt“, so der Sprecher. Aber auch gegen das AfD-Mitglied seien Ermittlungen eingeleitet worden – und zwar wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.