Die Kundgebung am Wilden Wald in Wilhelmsburg

Die Kundgebung am Wilden Wald in Wilhelmsburg. Foto: Mathis Neuburger

Beginnt die Abholzung? Protest gegen Rodung von „wildem Wald“ in Hamburg

Sorge um den „Wilden Wald“ in Wilhelmsburg: Rund 50 Aktivisten und Unterstützer protestieren seit dem frühen Dienstagmorgen gegen eine mögliche Teilrodung. Anlass war eine frisch eingerichtete Baustelle für das geplante Spreehafenviertel.

Am Waldrand in Wilhelmsburg versammelten sich die Demonstrierenden zu einer angemeldeten Kundgebung. Organisiert wurde der Protest von der Initiative „Waldretter:innen Wilhelmsburg“. Die Teilnehmer befürchten, dass mit den vorbereitenden Arbeiten bereits kurzfristig Rodungen beginnen könnten. Sie sollen laut eines Reporters vor Ort auch schon erste Bäume besetzt haben.

Rund 50 Aktivisten und Unterstützer protestieren gegen eine mögliche Teilrodung. Mathis Neuburger
Wilder Wald Wilhelmsburg
Rund 50 Aktivisten und Unterstützer protestieren gegen eine mögliche Teilrodung.

Erst einen Tag zuvor hatte der Naturschutzbund Hamburg (Nabu) einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht, um mögliche Rodungsarbeiten zu stoppen.

Kundgebung am Wilden Wald von Polizei begleitet

Nach Angaben der Polizei verläuft die Versammlung bislang friedlich. Rund zehn Streifenwagen sind vor Ort, um die Kundgebung zu begleiten.

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Beim Protest geht es nur um einen sehr kleinen Teil des insgesamt gut neun Hektar großen Areals in Wilhelmsburg, das zum Spreehafenviertel genannten Städtebauprojekt gehört. 790 Quadratmeter sind laut Nabu betroffen, „die die Stadt einem angrenzenden Bauunternehmen im Tausch gegen ein kleineres Stück ihres Firmengeländes angeboten hat“. (rei)

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