Badestellen in und um Hamburg: Hier lohnt sich eine Abkühlung
Ein Sprung ins kühle Wasser, dann auf der Liegewiese sonnen und noch ein Eis schlecken – an heißen Sommertagen zieht es viele Hamburger ans Wasser. Von Naturbädern mitten in der Stadt über Sandstrände an Seen bis hin zu ruhigen Badestellen im Umland: Wer in Hamburg Abkühlung sucht, findet sie an einer der vielen Badestellen.
Mitten in Hamburg abtauchen? Das geht besonders gut im Naturbad Stadtparksee in Winterhude. Das Becken ist in Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiche aufgeteilt, der Zugang ins Wasser ist barrierefrei. Es gibt zudem eine Liegewiese, einen Kinderspielplatz und auch eine Badeaufsicht. Geöffnet ist das Naturbad von Ende April bis Mitte September – täglich von 12 bis 20 Uhr. Erwachsene zahlen 4,30 Euro Eintritt, Jugendliche von 12 bis 16 Jahren 2,10 Euro und Kinder nur 1,10 Euro.
Familienfreundlich: Öjendorfer See im Osten Hamburgs
Im Osten der Stadt sorgt der Öjendorfer See mit gleich zwei Badestellen am nord- und südöstlichen Ufer für Abkühlung. Im Wasser gibt es einen Nichtschwimmerbereich, an Land Sandstrände und Liegewiesen. Eine Badeaufsicht gibt es nicht. Besonders Familien kommen hier auf ihre Kosten: Rund um den See gibt es Spielplätze, Minigolf, Grillplätze sowie Kioske und Imbisse. Wichtig zu wissen: Gerade im Spätsommer können sich Blaualgen bilden und die Badestellen gesperrt werden.

Wer im Norden Hamburgs wohnt, findet in Langenhorn eine beliebte Alternative. Neben dem vergleichsweise ruhigen Wasser gibt es im Naturbad Kiwittsmoor auch eine Liegefläche, Umkleidekabinen und Ablagefächer. Das Bad ist beaufsichtigt. Hunde sind nicht erlaubt. Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene, Kinder zahlen drei Euro. Das Bad öffnet täglich von 11 bis 19 Uhr – je nach Wetter kann es zu Änderungen kommen.
Hamburgs einziges FKK-Bad: das Sommerbad Volksdorf
Etwas außergewöhnlicher ist das Sommerbad Volksdorf. Es ist Hamburgs einziges offizielles FKK-Bad – Badegäste mit Badebekleidung sind aber genauso willkommen. Neben Strand und Liegewiese gibt es eine Wasserrutsche, Sprungbretter, einen Spielplatz sowie Tennis- und Volleyballplätze. Die Saison läuft von Anfang Juni bis Ende August, täglich von 10.30 bis 18.00 Uhr. Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren zahlen 5 Euro, zwischen 6 und 16 Jahren zahlen Jugendliche 2,50 Euro und für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.
Sandstrand, Wasserrutsche und viel Platz zum Entspannen bietet das Strandbad Farmsen. Zum Bad gehören eine große Liegewiese, schattige Plätze und Spielmöglichkeiten für Kinder. Das Naturbad verfügt über Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiche. Toiletten, Umkleiden und Schließfächer sind ebenfalls vorhanden. Erwachsene zahlen sechs Euro Eintritt, Kinder bis 14 Jahre vier Euro. Aber aufgepasst: Das Strandbad Farmsen öffnet nur bei gutem bis sehr gutem Wetter.

Wer Strandfeeling sucht, wird am Hohendeicher See in den Vier- und Marschlanden fündig. Am südlichen Ufer des Baggersees warten Sandstrand, Liegewiese und Kiosk. Surfer nutzen vor allem den westlichen Bereich des Sees. Allerdings gibt es keine Badeaufsicht und keinen abgetrennten Nichtschwimmerbereich. Auch in Ufernähe gibt es Abbruchkanten, das Wasser wird an manchen Stellen plötzlich tief.
Auch rund um Hamburg gibt es schöne Badestellen
Für einen Tagesausflug lohnt sich auch der Besuch der Seen im Umland. Beliebt ist etwa der Beckersbergsee in Henstedt-Ulzburg mit Steg, Sprungturm und Badeaufsicht. Andere frequentierte Ausflugsziele sind der Großensee nordöstlich von Hamburg – mit einer Badestelle am Südufer – oder der Rantzauer See in Barmstedt.
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Aber auch südlich von Hamburg finden sich in Niedersachsen zahlreiche Badestellen – darunter der See im Maschener Moor und der Pulvermühlenteich im Landkreis Harburg. Beide bieten Sandstrände, der Eintritt ist kostenfrei. Dafür gibt es dort weder Badeaufsicht noch feste Umkleiden. Im Sommer können zudem zeitweise Blaualgen auftreten. Zeitweise kann es zu Sperrungen kommen.
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