Messung mit Laserscannern: So viel war auf Hamburgs Einkaufsstraßen los
Eine Analysefirma hat gemessen, wie viele Fußgänger durch Hamburger Einkaufsstraßen laufen. Von Januar bis März waren weniger unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Womöglich lag das am Wetter.
Auf zentralen Einkaufsstraßen in der Hamburger Innenstadt waren nach einer Auswertung der Analysefirma Hystreet von Januar bis März vergleichsweise weniger Passanten unterwegs. Das gab das Kölner Unternehmen, das in Hamburg über mehrere Zählpunkte verfügt, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bekannt.
Rückgang auf Einkaufsstraßen nicht nur in Hamburg
Auf der Spitalerstraße fiel die sogenannte Passantenfrequenz demnach um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auf der Mönckebergstraße nahm die Frequenz laut Hystreet um elf Prozent ab und am Jungfernstieg um sieben Prozent. Absolute Werte nannte die Firma nicht.
Hystreet-Co-Geschäftsführer Julian Aengenvoort sagte: „Aufgrund des Wetters (kalt, glatt, windig) sind die Besucherzahlen in der Hamburger Innenstadt dieses Jahr bislang sehr verhalten und hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben.“
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Ihm zufolge waren auch auf Einkaufsstraßen in anderen deutschen Großstädten weniger Menschen unterwegs als im Vergleichszeitraum. Der Rückgang sei andernorts aber schwächer als in Hamburg ausgefallen. Das 2018 gegründete Unternehmen Hystreet hat nach eigenen Angaben Laserscanner an Fassaden installieren lassen und bestimmt darüber, wie viele Menschen durch die Innenstädte laufen. (dpa)
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