Ausflugstipp: Dieses neue Viertel macht richtig viel Spaß!
Badminton spielen und schaukeln im Park, Rad fahren und joggen am Wasser, in der Sonne sitzen auf einer der zahlreichen Holzbänke – der Baakenhafen in der HafenCity hat sich zu einem Wohnquartier mit hohem Freizeitwert entwickelt. Auf breiten Wegen lässt sich das neue Viertel besonders gut mit dem Rad umrunden. Los geht’s!
Wenig Autos, viel Wasser
Auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ist ein Wohn- und Freizeitquartier mit zahlreichen öffentlich geförderten Wohnungen entstanden, das weitgehend autofrei bleiben soll. Nach und nach eröffnen die ersten Geschäfte, Restaurants und Cafés. Zwei Brücken verbinden den Versmannkai mit dem gegenüberliegenden Petersenkai. Und rund um das Hafenbecken führt ein breiter Radweg. Wir radeln an der HafenCity Universität los, unter den alten Kränen hindurch vorbei an der Ausstellung „Botschaft der Wildtiere“ im höchsten Holzhaus Deutschlands bis zum Amerigo-Vespucci-Platz an den alten Elbbrücken. Kein Auto weit und breit und das Wasser immer ganz nah.
Bergsteigen im Park
Schon sind wir auf der anderen Seite angekommen. Jetzt gilt es, den einzigen Berg weit und breit zu erklimmen. Der Himmelsberg im grünen Baakenpark mit seinen blühenden Obstbäumen ist zwar nur knapp 15 Meter hoch, aber das reicht, um einen weiten Überblick über das neue Quartier zu bekommen. Kaum noch Kräne in Sicht, dafür viele fertiggestellte Wohnhäuser mit bunt bepflanzten Balkonen. Aber wo sind eigentlich die Schiffe?
Vor allem für Familien ist der Baakenpark ein lohnenswertes Ziel. Den Spielplatz Treibgut, der überwiegend aus Holz besteht, haben Kinder mitgestaltet. Die große Wiese lädt zum Picknicken oder Badmintonspielen ein. Beliebt sind auch die Schaukeln und die Trampoline für kleinere Kinder.
Stop-Over im „Paradiesvogel“
Der nächste Stopp heißt „Paradiesvogel“ und ist ein kleines Café mit hübsch anzusehenden Törtchen, die hier täglich frisch produziert werden. Fast zu schade zum Essen. Supermärkte, Bäcker und ein weiteres Café gibt es nur ein paar Meter weiter am Lola-Rogge-Platz, dem zentralen Treffpunkt am Baakenhafen.
Von hier führt eine breite Treppe an die Norderelbe, die parallel zum Hafenbecken fließt. Jogger, Spaziergänger und Radfahrer nutzen die breite Promenade für sportliche Aktivitäten. Und wer noch mehr möchte, versucht sich an ein paar Klimmzügen mit Elbblick an der Calisthenics-Anlage.
So wie die beiden jungen Männer, die extra aus Harburg gekommen sind, um an diesen anspruchsvollen Outdoor-Geräten in besonderer Umgebung zu trainieren. Ach ja, und hier gibt es auch ab und zu mal ein paar Schiffe zu sehen.
Vegane Mittagspause
Höchste Zeit für eine Mittagspause. Die Auswahl an Restaurants ist noch nicht überwältigend, aber es gibt „Buhjah Bowls“. Ein bisschen versteckt liegt der kleine Laden mit den lilafarbenen Sitzbänken vor der Tür. Kerstin Auer bietet wochentags von 12 bis 15 Uhr (dienstags geschlossen) vegane Bowls, Suppen und Nachspeisen ohne raffinierten Zucker an.
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Ruhig und sonnig ist es in der Baakenallee 19, während sich die Menschenmassen nur wenige Hundert Meter weiter am Westfield Center drängen, das man in der Ferne sehen kann. „Jetzt ist die beste Zeit für einen Besuch am Baakenhafen“, sagt Kerstin Auer. Schon bald könnte es sowohl mit der Ruhe als auch mit dem Ausblick vorbei sein, denn gegenüber wird dann doch noch mal gebaut. In erster Reihe direkt am Hafenbecken sollen drei 60 Meter hohe Wohntürme entstehen, die sogenannten Wasserhäuser.