Aufregung in Hamburg: S-Bahn mit mehr als 470 Passagieren evakuiert

Die S-Bahn blieb an der Station Elbbrücken liegen.
Eine leere S5 wurde mit der S3 gekoppelt, um diese Richtung Hauptbahnhof zu schieben.

Mitten im Rückreiseverkehr von den Feierlichkeiten im Rahmen des Hafengeburtstages ist eine S3 an der Station Elbbrücken liegengeblieben. Der Zug mussten evakuiert werden – 474 Personen waren betroffen. Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Harburg war stundenlang voll gesperrt.

Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, blieb die Bahn der Linie S3 vermutlich wegen eines IT-Defekts gegen 20.15 Uhr liegen – zum großen Teils bereits auf freier Strecke, nur der hintere Triebwagen befand sich noch am Gleis des Bahnhofs. Ein Abschleppversuch der Feuerwehr schlug zunächst fehl.

„Panikartige Symptome“: Eine Person kommt ins Krankenhaus

Der Zug wurde daraufhin von der Feuerwehr Hamburg und der Bundespolizei evakuiert. 474 Personen mussten ihn verlassen. Vier von ihnen wurden behandelt; eine Person kam nach Angaben des Lagedienstes wegen „innerer Unruhe“ und „panikartiger Symptome“ vorsorglich ins Krankenhaus. Die Maßnahme dauerte rund zweieinhalb Stunden.

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Anschließend ließ die Deutsche Bahn die liegengebliebene Bahn abschleppen. Dafür wurde eine leere S5 genutzt, die mit der S3 gekoppelt wurde und diese Richtung Hauptbahnhof schob. Die Gleise wurden stromlos geschaltet, die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Harburg wurde voll gesperrt. Um 23.20 Uhr wurde sie wieder freigegeben, wie ein Bahn-Sprecher bestätigte. (prei/dg)