Auf diesen Wanderwegen können Sie das Glück finden

Wandern Heide
Für viele Wanderer ist der Herbst die schönste Zeit in der Lüneburger Heide.

Kein Auto weit und breit, dafür Wacholder und Birken, Heideflächen und Sandwege. Und manchmal sogar eine Heidschnuckenherde. Die Lüneburger Heide ist auch nach der Heideblüte ein lohnendes Ausflugsziel. Zahlreiche Wander- und Radwege laden zu kürzeren oder längeren Touren ein. Ganz neu sind die Glückspfade, die dazu anregen sollen, die Natur bewusster wahrzunehmen und mit allen Sinnen zu erleben.

Heidschnucken
Wenn es sein muss, geht der Weg auch mal durch eine Heidschnuckenherde.

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Märchenhafter Rundweg

Nur 4,2 Kilometer lang, aber ganz schön aufregend: Hedis Abenteuerpfad ist ein neuer Familienwanderweg, den die kleine Hexe Hedi begleitet. Die Tour führt durch das Naturschutzgebiet Töps Heide bei Hanstedt in der Nordheide. An mehreren Stationen hören Kinder die Geschichte von der Hexe Hedi und ihren Freunden – entweder zum Lesen vor Ort oder als Hörspiel über einen QR-Code direkt aufs Smartphone. Neben den Erzählstationen gibt es Mitmach- und Spielstationen zum Balancieren, Rätseln oder Toben.

Lüneburger Heide
Einer der Glückspfade führt von Oberhaverbeck nach Wilsede.

Zu Fuß ins Glück

Neu sind auch die Glückspfade in der Lüneburger Heide. Nicht Strecke und Kilometer stehen im Vordergrund, sondern das Wahrnehmen der Natur (www.lueneburger-heide.de/natur/wandern). Zwölf Glückspfade zwischen vier und 20 Kilometern Länge verteilen sich in der nördlichen und südlichen Heideregion. Eine knapp elf Kilometer lange Glücks-Rundtour startet zum Beispiel am Wanderparkplatz in Oberhaverbeck und führt über den 135 Meter hohen Turmberg vorbei an einem alten Schafstall zum Totengrund mit Blick über die Heidelandschaft und über das Heidedorf Wilsede zurück nach Oberhaverbeck. Wer am nächsten Tag noch wandern möchte, kann sich zum Beispiel auf dem Stimbekhof oder auf dem Hof Bockelmann (Tipp: die neuen Baumhäuser) einquartieren.

Schafstall
Alter Schafstall auf dem Weg zum Totengrund

Zwölf Heideschleifen

Während der Heidschnuckenweg auf 222 Kilometern von der Fischbeker Heide bis nach Celle führt, sind die Heideschleifen zwölf Rundwege, die vom Heidschnuckenweg abzweigen. Zwischen anderthalb und 21 Kilometern lang, laden sie dazu ein, die Vielfalt und Besonderheit der Region kennenzulernen. Informationstafeln am Ausgangspunkt jedes Weges geben Auskunft über die Highlights der Strecke wie auch über Cafés und Restaurants mit heidetypischen Spezialitäten.

Wandern Heide
Kein Auto weit und breit: Unterwegs auf dem Glückspfad nach Wilsede.

Urwald in der Südheide

Der Naturpark Südheide bei Celle ist geprägt von dichten Wäldern, hügeligen Heideflächen und Wasserläufen. Besonders schön ist der Lüßwald mit seinen urwaldähnlichen Strukturen. Der zirka 7500 Hektar große Wald östlich von Unterlüß gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands und lässt sich auf gut ausgeschilderten Wander- und Radwegen entdecken.