Auf diesem Stadtbummel durch Hamburg werden Sie garantiert nicht nass!
Shoppen und Bummeln bei Regen und Wind – Spaß macht das nicht. Zum Glück lässt sich das Wetter in den Hamburger Einkaufspassagen einfach ausblenden. Wir sind spazieren gegangen, ohne nass zu werden, und haben bei den Hamburger Klassikern einiges entdeckt.
Just eröffnet hat – mit einiger Verspätung – das Westfield-Center in der HafenCity. Was man dort alles entdecken kann, lesen Sie an anderer Stelle, hier geht es um die alt eingesessenen Einkaufspassagen der City.
Einkaufspassagen in Hamburg
Die älteste ist zugleich die schönste: Schon vor 165 Jahren wurde die Mellin-Passage eingeweiht. Ein architektonisches Meisterwerk mit Deckengemälden und Wandmalereien. Immer lohnenswert ist ein Besuch in der Buchhandlung Felix Jud an der Ecke zum Neuen Wall. Den Lieblingsladen von Karl Lagerfeld gibt es schon seit fast 100 Jahren.
Geschützt im Freien
Inspiriert von venezianischen Laubengängen entstanden in Hamburg zwischen 1844 und 1846 die Alsterarkaden. Mit Blick auf die Binnenalster lässt es sich hier bei jedem Wetter entspannt spazieren, einkaufen und einkehren.
Das könnte Sie auch interessieren: Gut essen in der City für unter zehn Euro
Kaffee im Camping-Bus
Auf der Suche nach einer besonderen Kaffeepause? Dann unbedingt im Kaufmannshaus (Große Bleichen 31) vorbeischauen. Herzstück des Camping Cafés im Atrium ist ein ausgebrannter VW-Samba-Bus, den Inhaber Senad Serac zu einem Café umgebaut hat.
Schwarz-weißes Glanzstück
Marmor, Glas und alles in Schwarz-weiß: Die Galleria, entworfen in den 1980er Jahren, ist zeitlos schön. Womöglich auch deshalb haben sich zahlreiche Läden der Schönheit verschrieben – Beauty Lounges, Friseur, aber auch Schuhe, Herrenmode und Schmuck sind hier zu finden.
Alles wird neu
Der Eingang vom Jungfernstieg in den Hamburger Hof im denkmalgeschützten Streit‘s Haus ist imposant, dahinter liegt eine Passage im Dornröschenschlaf. In diesem Jahr beginnt der Umbau, der fünf Jahre dauern soll. Alles wird neu gestaltet, die historische Fassade bleibt.
Food Market unter Glas
Neben Bekleidungs- und Einrichtungsgeschäften, Schuhen und Schreibwaren lohnt sich ein Besuch des Hanseviertels auch wegen des kulinarischen Angebots. Im Erdgeschoss lockt der Food Market „Le big Tam Tam“ mit Spezialitäten aus aller Welt. Ein ähnliches Konzept mit mexikanischen, asiatischen und italienischen Restaurants bietet in der Spitaler Straße die ehemalige HSH-Nordbank Passage, die nach dem Umbau „Perle“ heißt.
Kaiserlich konsumieren
Designermode, hochwertige Möbel, Parfüms – in der sehenswerten Kaisergalerie mit historischen Architekturelementen finden sich Luxusprodukte in zehn Geschäften. Edel ist auch das kulinarische Angebot und reicht von Macarons bei Ladurée über Lunch bei Hendriks bis zu Drinks in der Daybar „U2 – The Bar“.