Lost Place wird schicke Adresse: Auf altem Tennisplatz entstehen neue Wohnungen
Einst gehörte das denkmalgeschützte Restaurant „Randel” mit seinem Park und dem benachbarten Tennisplatz zu den Wahrzeichen des Alstertals. Doch nach der Schließung vor mehr als zehn Jahren verfiel das Gelände zusehends. Jetzt entstehen auf dem ehemaligen Tennisplatz neue Wohnungen – und auch für das Restaurant gibt es Hoffnung.
Unter dem Namen „Friedrichs Vier“ entstehen an der Ecke Friedrich-Kirsten-Straße/Poppenbüttler Landstraße vier Gebäude mit 47 Wohnungen. Die beiden Häuser an der Poppenbüttler Landstraße sollen drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss erhalten. Die weiteren Gebäude erhalten zwei Geschosse und ein Staffelgeschoss. Zwischen den Wohnungen sind zahlreiche Gärten, Grünflächen und auch Spielgeräte für Kinder vorgesehen.
Neue Wohnungen fürs Alstertal
Der Großteil (30) sind Eigentumswohnungen, von denen bis auf zwei bereits alle verkauft wurden – zu einem stolzen Durchschnittspreis von etwa 700.000 Euro. Weitere 17 Wohnungen werden auf dem ersten Förderweg öffentlich gefördert. Die Kaltmiete wird also etwa bei 7,25 Euro pro Quadratmeter liegen. Zusätzlich ist eine Tiefgarage mit 48 Stellplätzen geplant.

Der Bau hat bereits im vierten Quartal 2025 begonnen, aufgrund der Witterungsverhältnisse fand der offizielle Spatenstich aber erst am Freitag statt. Wandsbeks Bezirksamtschef Thomas Ritzenhoff (SPD) freute sich über den zusätzlichen Wohnraum im Bezirk: „Das Projekt überzeugt durch seine hochwertige und energetisch zeitgemäße Planung. Für unseren Bezirk stellt dies einen echten Mehrwert dar – städtebaulich, sozial und ökologisch.” Zum Konzept gehören begrünte Dächer, Wärmepumpen und Solaranlagen mit Eigentumsnutzung für die Gemeinschaftsbereiche.
Lost Place: So geht es beim „Randel” weiter
Fertig werden die Wohnungen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027. Bauherr Otto Wulff hatte im vergangenen Jahr ein anderes Grundstück nahe des S-Bahnhofs Poppenbüttel verkauft, um sich jetzt diesem Projekt verstärkt zu widmen.

Positive Neuigkeiten gibt es auch rund um das ehemalige Restaurant „Randel”: Ende vergangenen Jahres hatte Eigentümer Stephan Randel einen Bauantrag eingereicht.
Das könnte Sie auch interessieren: Ein Schnäppchen? Stadt Hamburg verkauft idyllisch gelegenes Haus am See
In ein paar Jahren könnte das Traditionslokal also zurückkehren. Der später angebaute Festsaal wird aber voraussichtlich abgerissen, um dort Wohnungen zu bauen, sowie Außenanlagen mit einer Kinderspielfläche.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.