Arzt in Bergedorf übernimmt Praxen von Miamedes

Arztpraxis
Für die angeschlagenen Miamedes-Praxen ist Rettung in Sicht (Symbolbild).

Hoffnung für Miamedes-Praxen: Vier Medizinische Versorgungszentren (MVZ) des angeschlagenen Unternehmens sollen von einem Arzt aus Bergedorf übernommen worden sein. Für zwei weitere Praxen sind ebenfalls Lösungen in Aussicht.

Immer wieder hatten hunderte Partienten der Miamedes-Praxen vor verschlossenen Türen gestanden und sich teilweise neue Ärzte suchen müssen. Während die Angestellten wochenlang auf ihre Gehälter warten mussten. Mehrfach hatte die MOPO über die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens berichtet. Jetzt zeichnet sich eine Rettung für die sechs verbliebenen MVZ ab.

Vier Praxen sollen an Arzt aus Bergedorf gehen

Vier der Praxen sollen an einen Arzt aus Bergedorf gehen, der bereits in Hamburg und im Umland MVZ betreibt. Dies berichtete zuerst der NDR unter Berufung auf Miamedes-Geschäftsführer Sekander Scherzai.

Neben den beiden MVZ in Bergedorf werden damit auch die Praxen in Jenfeld und Steilshoop an den Arzt gehen. Dessen Name soll noch nicht öffentlich genannt werden.

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Zwei weitere MVZ in Horn und Barmbek würden aufgelöst und von den dort bislang angestellten Ärzten übernommen und weitergeführt. Formal bestätigt werden soll der Eigentümerwechsel am 5. November vom Zulassungsausschuss – darin sitzen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkassen. (mp)