Abenteurer Arved Fuchs auf einem Hundeschlitten unterwegs in Grönland.

Abenteurer Arved Fuchs auf einem Hundeschlitten unterwegs in Grönland. Foto: Arved Fuchs

paid„Arktis‑Biss“ statt Ausverkauf: Arved Fuchs über Grönlands Kampf um seine Freiheit

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Grönland zwischen Freiheitsdrang, Klimakrise und Trump‑Imperialismus: Polarforscher und Grönland-Kenner Arved Fuchs erklärt, warum unter dem Motto „Greenland is not for sale“ ein Ruck durchs Land geht, wie Klimawandel und Rohstoffgier das Leben der Menschen im Eis verändern – und was es mit dem „Arktis-Biss” auf sich hat.

MOPO: Herr Fuchs, was fasziniert Sie so an Grönland, dass Sie immer wieder zurückkehren?

Arved Fuchs: Das Land hat etwas mit mir gemacht. Das ist nicht rational erklärbar, sondern emotional. Man nennt das den „Arktis-Biss“: Einmal dort gewesen, zieht es einen immer wieder hin. Grönland ist wie eine riesige Schüssel mit einem gewaltigen Inlandeis in der Mitte und nur an den Küsten bewohnbar. Vom Inlandeis treiben Eisberge ins Meer – eine bizarre, ästhetische Landschaft. Aber es ist nicht nur Schnee und Kälte: Es gibt intensive Jahreszeiten, im Sommer 24 Stunden Tageslicht, dazu Menschen, die sehr eng mit ihrer Natur verbunden sind.

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