An diesen Orten zeigt sich Hamburg in den schönsten Farben
Ziemlich grau draußen – und höchste Zeit für ein bisschen Farbe, um die Laune zu heben und einen optischen Gegenpol zum tristen Wetter zu finden. Denn: auch bei Regen und trübem Himmel kann Hamburg ganz schön bunt sein. Kunstwerke auf Mauern, farbenfrohe Fassaden – hier zeigt sich die Stadt in den schönsten Farben. Wir haben Lichtblicke für trübe Wintertage entdeckt.
Kunst am Tank
Früher trist, heute auffällig: der spanische Streetartkünstler Okuda (bürgerlich Oscar San Miguel Erice) sorgt mit seinen farbenfrohen Kunstwerken weltweit für Aufsehen und verwandelte auch die drei Biertanks der Brauerei Überquell am Fischmarkt vor sieben Jahren in leuchtend bunte Hingucker. Die sorgen seitdem auch bei Nieselwetter für gute Laune.
Ein Bild für Uwe
Seit einem Jahr leuchtet das gigantische Porträt des beliebten Hinz&Kunzt-Verkäufers Uwe Dierks an einer Hausfassade in der Shanghaiallee in der HafenCity. Geschaffen hat das Werk der irische Künstler Aches zum 30. Geburtstag des Straßenmagazins – und zu Ehren des verstorbenen Uwe Dierks, der die Zeitung 27 Jahre lang verkauft hat.
Schule in bunt
Dass Schulgebäude nicht automatisch langweilig aussehen müssen, zeigt die Stadtteilschule in Rissen mit ihrer farbenfrohen mosaikartigen Fassade aus kleinteiligen bunten Platten. Freundliche Architektur, die sich hoffentlich auch auf abwechslungsreichen Unterricht auswirkt.
Alle Farben im Park
Farbenfroh präsentiert sich seit einigen Jahren das Gelände des ehemaligen Recyclinghofes am Bullerdeich in Hammerbrook. Als Teil der geplanten Verbindung des „Alster-Bille-Elbe Grünzugs“ wird das Gelände nach und nach zu einem Gemeinschaftspark mit Blumenbeeten, bunten Glaswänden, Spazierwegen und Spielplätzen. Das Projekt PARKS setzten dabei Vereine, Künstler und Anwohner gemeinsam mit der Behörde für Umwelt und Energie und dem Bezirksamt Mitte als Modellprojekt um.
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Kreativ im Kleinformat
Augen auf beim Spaziergang durch das Schanzenviertel und St. Pauli. An vielen Hauseingängen sind kleine Kunstwerke wie Mini-Malereien oder bunte Strickpilze zu entdecken, die graue Wände in kreative Streetart-Galerien verwandeln.
Bunte Welle
Wie eine bunte Welle ist die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mit zwei fünfgeschossigen Flügelbauten und einem 13-geschossigen Turm zum neuen Wahrzeichen von Wilhelmsburg geworden. Die Fassaden aus rund 30.000 Keramikelementen leuchten in 20 Farbtönen. Das zentrale und größte Atrium ist öffentlich zugänglich. Besucher können sich hier das große Stadtmodell von Hamburg anschauen.
Hafen in Farbe
Sechs Möwen im Großformat, die im Plastikmüll nach Nahrung suchen – das Bild des auf Teneriffa lebenden Künstlers „Sabotaje al Montaje“ verschönert nicht nur eine ehemals unspektakuläre Lagerhallenwand am Ellerholzdamm im Hafen, sondern ist auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Meeresverschmutzung. Das Kunstwerk auf 240 Quadratmetern gab der Unternehmer Thomas Cotterell in Auftrag, um auf Müllvermeidung und Klimaschutz aufmerksam zu machen – gern mehr davon!