Altpapier-Ferkel vermüllen Hamburg: So reagieren Sie richtig
Die Geschenke sind ausgepackt, die Weihnachtstage vorbei: Nun werden in Hamburg die Geschenkverpackungen entsorgt. Dabei füllen sich die Altpapiercontainer deutlich schneller als gewöhnlich. Die Folge: Berge an Geschenkpapier und Kartons vor den Containern. Wie die Stadtreinigung darauf reagiert und worauf Hamburgerinnen und Hamburger achten sollten.
Mit dem Weihnachtsglanz der Vortage hat dieses Bild gar nichts mehr zu tun: Vollgestopfte Altpapiercontainer sind in ganz Hamburg zu finden. Daneben stapeln sich vielerorts achtlos abgestellte Kartons und Verpackungen. Abfälle neben die Container zu stellen, ist allerdings Littering und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Littering ist ordnungswidrig
„Es braucht wie so oft ein Zusammenspiel von Bürger:innen und Stadtreinigung“, betont Kay Goetze, Sprecher der Stadtreinigung Hamburg. Die Stadtreinigung werde die Leerungen ganz normal abfahren. Einzig die Abholtermine am Neujahrstag und am 2. Januar verschieben sich um jeweils einen Tag nach hinten. „Die öffentlichen Standplätze werden bestmöglich und zum Teil in Überstunden geleert.“ Dabei ist die Stadtreinigung jedoch nicht nur mit Verpackungsbergen beschäftigt: Vielmehr müssten Sonderfahrzeuge der Reinigung die illegalen Beistellungen wie Farbeimer oder Möbelstücke vorab entfernen, so Goetze.
Die Stadtreinigung rät daher, größere Mengen Papier und Kartons zu den zwölf Recyclinghöfen zu bringen oder einen anderen Standort mit Containern aufzusuchen. An Silvester haben die Recyclinghöfe geschlossen.
Altpapier-Müll später entsorgen
„Wir bitten jedes Jahr darum, die Entsorgung von Papier und Kartonage etwas später vorzunehmen“, so Goetze. Anders als etwa bei Rest- oder Biomüll sei es zumutbar, dass Altpapier etwas länger in den Häusern und Wohnungen verbleibt. Zudem sollten Papier und Kartons flach gefaltet werden, bevor sie entsorgt werden. Das spare Volumen und führe nicht zu unnötig verstopften Containern.
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Im Oktober dieses Jahres hatte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) verkündet, die Bußgelder für Müllsünder zu erhöhen. Um Verstöße häufiger zu ahnden, sollen zudem zehn neue „WasteWatcher“ im Stadtgebiet eingesetzt werden.
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