Hamburg 

Alte Menschen in Hamburg: Immer mehr Senioren brauchen staatliche Hilfe

Älteres Paar geht Hand in Hand über eine gepflasterte Straße im Stadtzentrum.
Ein älteres Paar geht Hand in Hand in die Zukunft. (Symbolbild)

In Hamburg sind fast 34.000 Seniorinnen und Senioren auf Grundsicherung angewiesen. Bei vielen reicht die Rente nicht. Der Anstieg innerhalb von fünf Jahren ist rasant.

Die Zahl der Seniorinnen und Senioren in Hamburg, die auf staatliche Hilfen angewiesen sind, steigt weiter. So bezogen laut Statistikamt Nord im vergangenen Jahr 33.980 Frauen und Männer Grundsicherungsleistungen im Alter. Zum Vorjahr entsprach das einem Zuwachs von zwei Prozent. 

Im mittelfristigen Vergleich ist die Entwicklung deutlicher: 2020 bezogen noch 28.115 Hamburgerinnen und Hamburger Grundsicherung im Alter. Es ergibt sich also ein Plus von knapp 21 Prozent in fünf Jahren.

Für viele Grundsicherungsbezieher reicht die Altersrente nicht 

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Mit 55 Prozent waren etwas mehr als die Hälfte der Bezieher Frauen. 70 Prozent der Unterstützten erhielten die Leistungen ergänzend zur Altersrente. 41 Prozent hatten vorher Bürgergeld oder „Hartz IV” bezogen.

Die Altersgrenze für den Bezug der Grundsicherung im Alter lag im Dezember vergangenen Jahres bei 66 Jahren und zwei Monaten. Erhalten können sie Menschen, deren sonstigen Bezüge nicht ausreichen, um den notwendigen Lebensunterhalt zu bestreiten. (dpa/mp)

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