Alsterschwäne sind noch nicht zurück: Der Grund ist traurig
Die Hamburger Alsterschwäne paddeln meist Ende März wieder auf der Alster und den umliegenden Gewässern. Doch in diesem Jahr müssen sie noch im Winterlager bleiben – aus Sicherheitsgründen.
Die Hamburger Alsterschwäne müssen vorerst in ihrem Winterlager im Stadtteil Ohlsdorf bleiben und dürfen noch nicht auf der Alster und ihren Nebengewässern herumschwimmen. Grund dafür sind mehrere Vogelgrippe-Fälle bei verendeten Gänsen, die im Hamburger Stadtgebiet gefunden wurden, wie das Bezirksamt Hamburg-Nord mitteilte. „Zum Schutz der Schwäne und aller Wasservögel hat das Bezirksamt Hamburg-Nord sich daher gemeinsam mit den Veterinärämtern in ganz Hamburg darauf verständigt, die Tiere frühestens ab dem 21. April wieder auf die Alster zu entlassen”, hieß es weiter.
Vogelgrippe: Gefahr für die Schwäne
Die Geflügelpest ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Dem Tierseuchen-Informationssystem des Friedrich-Loeffler-Instituts zufolge wurden im April bislang fünf Vogelgrippe-Fälle bestätigt. Im März waren es 50 und im Februar 47 bestätigte Fälle. Die Alsterschwäne in ihrem Winterlager seien bislang von der sogenannten Geflügelpest verschont geblieben, sagte die Bezirksamtssprecherin weiter. „Die sind alle gesund geblieben.”

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Erstmals seit vielen Jahren überwintern die rund 90 Hamburger Alsterschwäne nicht rund um den Eppendorfer Mühlenteich, sondern im Stadtteil Ohlsdorf, in der rund fünf Kilometer entfernten Wildtierstation des Hamburger Schwanenwesens. Grund für den Standortwechsel sind die Bauarbeiten am Schwanenquartier in Hamburg-Eppendorf. Der Hauptsitz des Schwanenwesens wird noch bis 2027 umgebaut.
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Das 1674 als städtische Dienststelle eingeführte Schwanenwesen ist nicht nur für die Alsterschwäne zuständig, die in Hamburg als ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt gelten und deshalb besonders gehegt und gepflegt werden. Die Mitarbeitenden kümmern sich auch um hilflose Wildtiere, die im Stadtgebiet gefunden werden und um den Umweltschutz rund um die Alster. (dpa/mp)
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