Alstereisvergnügen? Umweltsenatorin Fegebank äußert sich
Seit Wochen bibbert Hamburg bei eisigen Minusgraden. Kann der Frost auch etwas Gutes haben und die Alster so stark zufrieren lassen, dass man hier gefahrlos spazieren gehen oder Schlittschuh laufen kann? Ob ein Alstereisvergnügen in diesem ungewöhnlich kalten Winter möglich ist, hat Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) jetzt klargestellt.
„Das hier ist für alle, die sich fragen, wann es denn das nächste Mal wieder ein Alstereisvergnügen gibt“, beginnt Fegebank ihr Video auf Instagram. „Schlittschuh laufen oder spazieren gehen auf glitzerndem Eis – das klingt magisch, oder?“
Doch obwohl es „seit Tagen knackig kalt“ sei, sei das Eis noch immer viel zu dünn. „Das heißt: Ein falscher Schritt kann wirklich lebensgefährlich sein“, warnt die Zweite Bürgermeisterin.
Alstereisvergnügen: Decke müsste 20 Zentimeter dick sein
Damit die Eisdecke der Alster Tausende Menschen tragen könne wie zuletzt 2012, müsste sie 20 Zentimeter dick sein. Dafür bräuchte es 20 Tage mit Dauerfrost von mindestens -10 Grad. Und so bitterkalt ist es in diesem Winter dann doch nicht.
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„So verlockend die Idee auch ist: Dieses Jahr wird es vermutlich kein Alstereisvergnügen geben“, schließt Fegebank ihren Beitrag. Und hat nach all der Ernüchterung aber auch ein paar warme Worte parat: „Hamburg hat ja auch sonst in der Winterzeit echt viel zu bieten – und wenn ihr draußen nichts findet, dann macht’s euch einfach zu Hause gemütlich.“ Na, dann. (tst)
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