Rettungshubschrauber Christoph Hansa ADAC

Der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ des ADAC Foto: ADAC/Philip Bockshammerr

So häufig kommt die Rettung in Hamburg aus der Luft

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Wenn jede Minute zählt, hebt in Hamburg regelmäßig der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ ab. Auch 2025 war die ADAC-Luftrettung ein fester Bestandteil der Notfallversorgung in der Hansestadt – wenn auch etwas seltener als im Jahr zuvor.

Insgesamt rückte die Crew 731-mal zu Einsätzen aus, rund 140 Einsätze weniger als 2024. In 26 Fällen kam dabei sogar die Rettungswinde zum Einsatz.

Seit mittlerweile 26 Jahren ist der ADAC mit einem Hubschrauber in Hamburg stationiert. Aktuell fliegt hier eine moderne Maschine vom Typ H145, die sowohl als Notarztzubringer zu Unfallorten als auch für Intensivverlegungen zwischen Kliniken eingesetzt wird.

Häufigste Einsätze für ADAC-Heli: Herz-Probleme

Am häufigsten wurde der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ wegen akuter Herz-Kreislauf-Probleme alarmiert: In fast jedem dritten Einsatz (32 Prozent) ging es um Notfälle wie Herzinfarkte oder schwere Herzrhythmusstörungen.

Weitere 26 Prozent der ADAC-Flüge entfielen auf Verletzungen nach Unfällen – etwa im Straßenverkehr, bei der Arbeit, in der Schule oder in der Freizeit. Neurologische Notfälle wie Schlaganfälle machten 19 Prozent der Einsätze aus, akute Atemnot oder Asthma weitere sieben Prozent.

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Nicht nur in Hamburg, auch bundesweit waren die „fliegenden Gelben Engel“ stark gefragt. Die ADAC-Luftrettung rückte 2025 deutschlandweit zu rund 49.000 Einsätzen aus – im Schnitt also zu 134 Notfällen pro Tag. Besonders anspruchsvoll: Mehr als 3300 Einsätze fanden bei Dunkelheit statt, zudem stieg die Zahl der Rettungswinden-Einsätze auf 580. (rei)

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