Hamburg macht das Deutschlandticket günstiger – aber nicht für alle
Günstiger unterwegs im ganzen Land: Für Hamburger Seniorinnen und Senioren wird das Deutschlandticket ab Mai deutlich billiger. Die Stadt übernimmt einen Teil der Kosten.
Zusammenfassung:
- Hamburger Seniorinnen und Senioren zahlen ab 1. Mai nur noch 49 Euro für das Deutschlandticket.
- Die Stadt Hamburg übernimmt die Differenz von 14 Euro pro Ticket.
- Die jährliche Ersparnis für Seniorinnen und Senioren beträgt 168 Euro.
Ab dem 1. Mai zahlen alle Hamburgerinnen und Hamburger ab 67 Jahren für das Deutschlandticket nur noch 49 Euro statt bisher 63 Euro. Die Differenz übernimmt die Stadt Hamburg. Damit sparen Seniorinnen und Senioren jährlich 168 Euro und können weiterhin bundesweit Busse und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr nutzen.
Deutschlandticket: Umstellung für Kunden automatisch
Wer bereits ein entsprechendes Ticket über den HVV gebucht hat, muss nichts weiter tun: Der Preis wird automatisch reduziert, die Betroffenen werden in den kommenden Tagen persönlich informiert. Auch das bestehende Ticket kann einfach weiter genutzt werden.
Nur, wer sein Deutschlandticket bislang über einen anderen Anbieter als den HVV bezogen hat, muss aktiv werden, sein bisheriges Abo kündigen und das Ticket neu direkt beim HVV bestellen.
Neue Kundinnen und Kunden sowie Anbieterwechsler können das vergünstigte Ticket ab dem 27. April über die HVV-Switch-App buchen. Alternativ ist auch eine Bestellung online mit Chipkarte möglich, die per Post zugeschickt wird. Wer es lieber persönlich erledigt, kann das Ticket zudem in den HVV-Servicestellen erwerben.
Besonders praktisch: Der Einstieg ist flexibel jederzeit möglich – auch mitten im Monat. Dann wird der Preis anteilig berechnet.
Das könnte Sie auch interessieren: Hier versteckt sich ein goldener Affe – und noch mehr Tipps für den Stadtpark
„Damit entlasten wir gezielt auch ältere Menschen finanziell und stärken ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagt Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). „Das Deutschlandticket ist somit nicht nur ein Motor für die Verkehrswende, sondern auch ein wichtiger sozialer Baustein, der bezahlbare und nachhaltige Mobilität für alle Hamburgerinnen und Hamburger sicherstellt.“ (rei)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.