Arbeitskräfte in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen sind gefragt.

Arbeitskräfte in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen sind gefragt. Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

30.000 fehlende Fachkräfte im Norden: Diese Studiengänge sind enorm gefragt

kommentar icon
arrow down

Experten schlagen Alarm: Ohne mehr technische und naturwissenschaftliche Fachkräfte droht der Norden abgehängt zu werden! Während die Arbeitslosigkeit unter Akademiker:innen zuletzt gestiegen ist, zeigt ein neuer Bericht: Ausgerechnet in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen herrscht akuter Fachkräftemangel.

Der MINT-Herbstreport 2025 ist da: MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Bericht legt offen: In den norddeutschen Bundesländern fehlen rund 30.000 Fachkräfte.

Fachkräftemangel: In diesem Bereich gibt es viele unbesetzte Stellen

Bundesweit sind es sogar 148.500 unbesetzte Stellen – und besonders deutlich wird: Ohne ausländische Fachkräfte wäre die Lage noch dramatischer! Denn während die Zahl deutscher MINT-Beschäftigter seit 2012 sinkt, steigt die Beschäftigung aus dem Ausland um fast 86 Prozent – im akademischen Bereich sogar um 228 Prozent.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Ultrareich dank Russen-Öl: Verstörendes Bekenntnis eines Hamburgers
  • Block-Prozess: Ein Kronzeuge und noch mehr Widersprüche
  • Bald knallt‘s! Das sagen Hamburger zum Böllerverbot
  • Qualzuchten: Werden Mops, Bulldogge und Co. jetzt verboten?
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
  • 20 Seiten Sport: Klartext vom HSV-Kapitän Poulsen & St. Paulis Stürmer Kaars über die Kiezklub-Krise
  • 28 Seiten Plan 7: Herrlicher Schlagabtausch bei „Alma Hoppe 3.0“, das „Winterspektakel“ öffnet wieder & ein Fast-Food-Geheimtipp

Thomas Küll von den Arbeitgeberverbänden Nordmetall und AGV NORD mahnt: „Nur wenn es gelingt, die MINT-Fachkräfte-Lücke zu verringern und unsere personellen Bedarfe im MINT-Bereich qualitativ passend zu decken, können wir die Innovationsstärke und damit den Standort Deutschland sichern.“ Dafür brauche es laut Küll bessere schulische Bildung, starke Ausbildungsgänge und weniger Bürokratie bei der Zuwanderung.

Das könnte Sie auch interessieren: Keinen Bock mehr auf Technik? Immer weniger angehende Ingenieure im Norden

Immerhin: Laut Report wollen 64 Prozent der ausländischen MINT-Akademiker:innen dauerhaft in Deutschland bleiben. Schon 2022 steuerten sie 14,6 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei. Verbände fordern nun mehr Sprachförderung im Studium und engere Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaft, um Talente schneller in den Arbeitsmarkt zu bringen. (ls/mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test