Auf dieser Straße in Eißendorf wurde Obinna erstochen.

Auf dieser Straße in Eißendorf wurde Obinna erstochen. Foto: Lenthe/privat

24-Jähriger in Eißendorf erstochen: Emotionale Botschaft der Schwester

Der gewaltsame Tod eines 24-Jährigen in Eißendorf sorgt für Entsetzen: In der Nacht zum Samstag wurde der junge Mann nach Polizeiangaben an einer Bushaltestelle von fünf maskierten Männern niedergestochen und starb wenig später. Nun wendet sich seine Schwester mit einer emotionalen Botschaft an die Öffentlichkeit.

„Mein geliebter Bruder Obinna Kenneth wurde mir gewaltsam am 7.2.26 aus meiner Welt entrissen“, beginnt die Botschaft seiner Schwester Jess auf Tiktok. „Ich kann es immer noch nicht glauben und ich denke, ich bin im falschen Film.“

Getöteter 24-Jähriger: Emotionale Botschaft der Schwester

Er hinterlasse seine Eltern, die ihn über alles in der Welt geliebt hätten, und seine drei Geschwister, deren Herzen gebrochen seien. „Er hat jedem um sich herum mit seiner Ausstrahlung und seiner lustigen Art ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.“

Viele Fragen treiben Jess um: „Was treibt Menschen an, so etwas zu tun? Was ist da schiefgegangen? Warum mein Bruder?“

Getöteter von Eißendorf: Eigene Songs auf Spotify

Obinna habe sich für Musik und Fußball begeistert und eigene Songs auf Spotify veröffentlicht. Und er sei stark im christlichen Glauben verwurzelt gewesen – so wie seine Schwester.

„An die Personen, die ihm diese schreckliche Tat angetan haben: Möge der Herr dir so lange ins Gewissen sprechen, bis du verrückt wirst“, schreibt sie in ihrem Beitrag. „Möge der Herr dich rechtleiten und mögest du dich stellen. Diese schreckliche Tat darf nicht ungestraft bleiben.“

Das könnte Sie auch interessieren: Brutaler Überfall auf 81-Jährigen in Eißendorf: Trio vor Gericht

Ehemalige Schüler des früheren katholischen Niels-Stensen-Gymnasiums in Harburg, auf das Obinna gegangen war, haben eine Spendenaktion für die Hinterbliebenen gestartet, um die Bestattungskosten zu decken. Laut „Abendblatt“ haben 465 Spender fast 15.000 Euro gegeben. Doch der größte Wunsch der Schwester ist nicht mit Geld zu bezahlen: „Ich bete für Gerechtigkeit für meinen großen Bruder“, schließt Jess ihren Post. „Keine Person hat es verdient, so zu gehen.“ (tst)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test