Ein Ghostbike erinnert an einen tödlichen Radunfall und soll als Mahnmal dienen.

Weiße Ghostbikes erinnern an tödliche Radunfälle und sollen am Unfallort als Mahnmal dienen. Foto: picture alliance / Jochen Tack

21 Verkehrstote in Hamburg – Radfahrer besonders gefährdet

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Die Zahl der Verkehrstoten ist in Hamburg insgesamt gesunken. Besonders viele Opfer gab es jedoch unter Rad- und Pedelecfahrern.

Bei Verkehrsunfällen in Hamburg sind 2025 insgesamt 21 Menschen ums Leben gekommen – deutlich weniger als im Vorjahr. Darunter waren überproportional viele Fahrrad- und Pedelecfahrer, 2025 sind bisher elf von ihnen auf Hamburgs Straßen gestorben, teilte die Hamburger Polizei mit. Außerdem starben zwei Autofahrer und fünf Motorradfahrer bei Unfällen in der Hansestadt. Zuerst hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Anzahl der Verkehrstoten in Hamburg gesunken

Im Vergleich zum Vorjahr sind damit deutlich weniger Menschen im Hamburger Straßenverkehr ums Leben gekommen. 2024 zählte die Polizei noch 38 Verkehrstote. Vor allem unter den Fußgängerinnen und Fußgängern ist die Zahl der Toten deutlich zurückgegangen, 2024 kamen 14 von ihnen ums Leben, in diesem Jahr drei.

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Eine bundesweite Debatte hatte der Tod der Schauspielerin Wanda Perdelwitz (41) ausgelöst. Die Hamburgerin, bekannt aus der Serie „Großstadtrevier“, war am 28. September in der Nähe des Dammtorbahnhofs beim Fahrradfahren bei einem sogenannten Dooring-Unfall ums Leben gekommen, als ein unachtsamer Beifahrer die Tür eines Campingbusses öffnete. (dpa/mp)

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