2500 Jahre Skulpturengeschichte: Neue Ausstellung in der Kunsthalle
Seltene Sammlungsschätze und restaurierte Münzen: In der Hamburger Kunsthalle eröffnet eine Ausstellung, die Skulpturen, Reliefs und Medaillen aus verschiedenen Epochen präsentiert.
Die Hamburger Kunsthalle bietet fast ein Jahr lang einen Überblick über 2500 Jahre Skulpturengeschichte. Unter dem Titel „Skulptural“ sind ab sofort bis zum 14. April 2027 rund 1000 große und kleine Plastiken, Reliefs, Gemälde, Grafiken, Fotos, Raum- und Videoinstallationen zu sehen, wie die Kunsthalle mitteilte. Die in einer neuen Galerie ausgestellten Werke reichen von der Antike bis zur Gegenwart.
Diese Sammlung gebe Gelegenheit, genau hinzuschauen in einer Zeit, die verlernt habe, sich auch auf etwas zu fokussieren, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD).
Sammlungsschätze der Kunsthalle werden erforscht und restauriert
Die Ausstellung greift nach Angaben der Kunsthalle das antike Schönheitsideal auf und erinnert an die seit mehr als 60 Jahren andauernde Präsentation von Gipsabgüssen aus dem 19. Jahrhundert nach antiken Meisterwerken. Darunter seien auch teils überlebensgroße Statuen griechischer Götter.
Ein Teil der Ausstellung, etwa 650 Werke, wird im Rahmen eines Forschungsprojekts in der Kunsthalle gesichtet und restauriert. Dabei handelt es sich um Münzen, Medaillen und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. „Die Erfassung, Digitalisierung und Erforschung der Münzen, Medaillen und Plaketten der Hamburger Kunsthalle ist ein Jahrhundertprojekt, das einen lange unsichtbaren Sammlungsbestand der Kunsthalle wieder zugänglich macht“, sagte Kunsthallen-Direktor Alexander Klar.
6000 Sammler-Objekte
Projektleiterin Annabelle Görgen-Lammers betonte: „Selten kann man noch Sammlungsschätze entdecken und grundlegend erforschen: 6000 Objekte, die von Anfang an nach rein künstlerischen Kriterien, als Grundlage und integraler Teil der Skulpturenabteilung gesammelt wurden.“
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Finanziert werden Ausstellung und Forschungsprojekt nach Angaben der Kunsthalle von der Dorit & Alexander Otto Stiftung. (dpa)
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