Ein schneebedecktes Zelt auf der Lombardsbrücke. Immer wieder schlafen hier Obdachlose. Im Januar 2026 starb einer von ihnen.

15 Hamburger Wohnungslose sind seit Beginn des Jahres gestorben – einer von ihnen in einem Zelt auf der Lombardsbrücke. Foto: picture alliance / ABBfoto

paid15 tote Wohnungslose in einem Monat: „Das Elend wächst, ich mache mir große Sorgen“

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Es ist eine schockierende Zahl: Allein im Januar sind in Hamburg 15 wohnungslose Menschen gestorben, das ist alle zwei Tage eine Person. Schon jetzt deutet sich damit an, dass Hamburg auf einen traurigen Höchststand bei toten Obdachlosen in diesem Jahr zusteuert. Warum das so ist, erklärt Jörn Sturm (59), Geschäftsführer von „Hinz&Kunzt“. Im Interview spricht er über Allerwelts-Infektionen, die tödlich enden, erfrorene Obdachlose in Zelten und überlaufene Unterkünfte, in denen einem nachts die Schuhe geklaut werden.


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