15-Jähriger sticht auf 13-Jährigen ein: Warum Kinder zu Gewalttätern werden
Es ist ein Fall, der einfach nur sprachlos macht. An der Stadtteilschule Flottbek sticht ein 15-Jähriger einen 13-jährigen Schüler nieder, verletzt ihn schwer, verletzt Herz und Leber. Es grenzt an ein Wunder, dass er überlebt. Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ist in Hamburg kein neues Thema. Schon Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre beherrscht sie die Debatte in der Stadt. Daraufhin unternimmt Hamburg große Anstrengungen, um der Kinder- und Jugendgewalt Herr zu werden. Mit Erfolg. Die Zahlen sinken. Doch nun, mehr als ein Vierteljahrhundert später, registrieren Fachleute eine alarmierende Trendumkehr. Die Zahl der Gewaltdelikte, die von Kindern und Jugendlichen begangen werden, steigt wieder. Und zwar deutlich. Warum? Was sagt die Polizei, was die Schulbehörde, was die Jugendschützer?
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