„13 unvergessliche Jahre“: Italiener in Hamburg für immer geschlossen
Hausgemachte Tagliatelle aus dem Parmesanlaib, Pizza aus dem traditionellen Steinofen: Im „Silo16“ im Harburger Hafen gab es gehobene italienische Küche. Doch jetzt ist Schluss – nach 13 Jahren.
„Nach 13 Jahren voller Leben, Begegnungen und Erinnerungen schließen wir unser Restaurant Silo16“, schreibt das Team auf der Internetseite des Restaurants. „Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit – und unzählige Momente, die wir für immer in unseren Herzen tragen.“
Italienisches Restaurant „Silo16“ ist Geschichte
Die Gäste hätten das Restaurant im Schellerdamm 16 (Harburg) „mit Leben gefüllt“ und zu einem „Ort der Wärme, der Begegnung und der Menschlichkeit“ gemacht. Doch am 31. Januar öffnete das Gastgeber-Paar Violetta und Renzo Ferrario das Lokal zum letzten Mal. Im Herbst meldete das Restaurant laut Medienberichten bereits Insolvenz an. Zwar sei ein Investor gefunden worden, doch die Übergabe an den Nachfolger soll an Unstimmigkeiten mit dem Vermieter gescheitert sein.
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Das Restaurant, zu dem auch eine Bar und Lounge gehörten, lag direkt am Binnenhafen von Harburg. Es gab klassische italienische Gerichte, aber auch moderne Varianten. Herzstück des Lokals war ein riesiger, traditioneller Steinofen. Darin backte die neapolitanische Pizza bei 300 Grad für nur wenige Minuten. Zum Essen gab es rund 80 Weinsorten zur Auswahl.
„Jeder einzelne Gast war für uns etwas Besonderes“, verabschiedet sich das Team. „Danke für 13 unvergessliche Jahre.“ (sir)
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