Hamburg

1-Euro-Angebot zur Eröffnung: Süße Kette auf Erfolgskurs

Zimtschnecken und Franzbrötchen mit Topping liegen bei „Cinnaversum“ in der Auslage.
Zimtschnecken und Franzbrötchen mit Topping liegen bei „Cinnaversum“ in der Auslage.

Zwei Lehrer aus Hamburg haben „Cinnaversum“ gegründet – und einen Volltreffer gelandet. Es sollen weitere Läden folgen. Anfragen auch aus Österreich und der Schweiz.

Zimtschnecken und Franzbröchen mit Toppings: Sie sind das Erfolgsrezept von Ariya Kouchi und Cem Türeli. Die beiden Hamburger sind eigentlich Lehrer – haben sich aber mit „Cinnaversum“ selbstständig gemacht. Und sind auf Expansionskurs. Nach dem Laden im „Westfield“-Center und einem Pop-up in der Wandelhalle eröffnen sie heute ihren dritten Store in der Ottenser Hauptstraße 9 (Ottensen).

Zur Eröffnung gibt es am 4. Juli von 12 bis 15 Uhr Franzbrötchen und Zimtschnecken für einen Euro. Vor allem das Franzbrötchen komme bei den Kunden gut an: „Wir veredeln Hamburgs Traditionsgebäck mit Schokoguss und verschiedenen Toppings wie Trockenfrüchten, Walnüssen, Kokos oder Smarties“, sagt Mitinhaber Ariya Kouchi (33) zur MOPO. „Wir wollen das Franzbrötchen auch bundesweit bekannter machen“.

Auf Erfolgskurs: „Cinnaversum“ eröffnet dritten Laden in Ottensen

Dafür suchen die Gründer Franchise-Partner. Anfragen habe es sogar auch schon aus der Schweiz und aus Österreich gegeben. Und auch in Hamburg sollen noch in diesem Jahr ein oder zwei weitere Läden eröffnen: „Am liebsten mitten in der City, wenn das klappt“, so Kouchi.

Die Zimtschnecken und Franzbrötchen werden in einer eigenen Produktionsstätte gebacken. „Wir haben in einem Jahr mehr als 100.000 Stück allein im ,Westfield’ verkauft“, so Kouchi.

Dabei sind die Gründer echte Quereinsteiger: „Wir sind beide Lehrer, aber das Schulsystem hat uns in dieser Form keinen Spaß gemacht“, sagen sie. Außerdem suchten die beiden eine neue Herausforderung, wollten sich selbstständig machen.

Der Erfolg mit Zimtgebäck scheint allerdings kein Selbstgänger zu sein: Erst vor kurzem hat der „Cinnamood“-Laden am Mühlenkamp geschlossen, nach nicht mal einem Jahr.

Doch „Cinnaversum“ soll wachsen, da sind die Gründer optimistisch: „Wir sind voll auf Expansionskurs“.

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