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Raubtier in Pinneberg vermutet: Was tun, wenn mir ein Wolf begegnet?

Sechs tote Rehe, Bissspuren am Hals, weggefressene Hinterleiber: Die Jäger im Kreis Pinneberg sind irritiert, Experten und Politiker glauben an eine Rückkehr des Raubtiers.
Sechs tote Rehe, Bissspuren am Hals, weggefressene Hinterleiber: Die Jäger im Kreis Pinneberg sind irritiert, Experten und Politiker glauben an eine Rückkehr des Raubtiers.

Der Wolf ist zurück! Im Kreis Pinneberg deuten Bissspuren darauf hin, dass sich die wilden Tiere immer näher an das Hamburger Stadtgebiet wagen. Aber was soll man tun, wenn man beim Spazierengehen plötzlich einem Wolf begegnet? Und wie tickt das Raubtierüberhaupt?

Sechs tote Rehe, Bissspuren am Hals, weggefressene Hinterleiber: Die Jäger im Kreis Pinneberg sind irritiert, Experten und Politiker glauben an eine Rückkehr des Raubtiers. Doch viele Bürger fragen sich: Was, wenn mir ein Wolf gegenübersteht?
„Es wäre wirklich ein wahnsinniger Zufall, einen Wolf in freier Wildbahn anzutreffen“, sagt Wolf-Expertin Tanja Askani (50) vom Wildpark Lüneburger Heide. „Und das wäre nur möglich, wenn man das Tier wirklich überrascht. Wölfe sind uns mit ihren Sinnesorganen eigentlich so sehr überlegen, dass sie vorher rechtzeitig abhauen.“

Und wenn nicht? Tanja Askani: „Wenn man sich bemerkbar macht, etwa in die Hände klatscht, dann dreht sich der Wolf um und haut ab.“ Denn Wölfe haben einen gesunden Fluchtinstinkt. Aber sie passen sich an: In Südosteuropa kommen Wölfe sogar schon lange in Städte, um in Mülleimern nach Nahrung zu suchen. Bei uns jedoch hält sich der Räuber bislang im Hintergrund.

„Was allerdings fatal wäre, wäre, wenn die Leute versuchen, die Wölfe anzufüttern. Dann würde der Fluchtreflex verloren gehen und das wäre dann wirklich gefährlich“, sagt Tanja Askani. „Denn alle Wildtiere, die uns mit ihren Kräften übertreffen“, so die Expertin, „können eine Gefahr sein, sobald sie keine Chance zur Flucht haben“.

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