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Hells Angels: Nach Waffenhandel jetzt Versicherungsbetrug im großen Stil

Die Rückenansicht einer Kluft eines Hells Angels (Symbolfoto).
Die Rückenansicht einer Kluft eines Hells Angels (Symbolfoto).
Foto: dpa

Mitglieder und Unterstützer des verbotenen Rockerclubs Hells Angels Kiel sollen rund acht Jahre lang Versicherungsunternehmen in großem Stil betrogen haben. Das hat die Staatsanwaltschaft auf Anfrage des NDR in rund 70 Fällen bestätigt. Als Drahtzieher des Betruges sollen die Ermittler einen Versicherungsmakler aus Kiel ausgemacht haben, der seit Oktober in Untersuchungshaft sitze.


Vor einem Jahr waren die Hells Angels Kiel vom Innenministerium verboten worden. Die Behörden werfen ihnen organisierte Kriminalität vor. Zu den ihnen vorgehaltenen typischen Straftaten gehören Menschenhandel, Zwangsprostitution, illegale Waffengeschäfte und Körperverletzung.


Dem NDR liegen offenbar Hinweise über die Betrugsmasche der Rocker vor. Danach sollen die Mitglieder und Unterstützer der Hells Angels Kiel per „Chef-Ansage“ verpflichtet worden sein, Versicherungsverträge abzuschließen. Kurz darauf sollen sie fingierte Schäden gemeldet haben - wie etwa den angeblichen Diebstahl eines alten Motorrades, einen vermeintlichen Wasserschaden oder erfundene Brände. Ein Makler, der mit den Versicherungsunternehmern zusammenarbeitete wickelte die fingierten Fälle ab. Am Ende sollen die ausgezahlten Prämien zwischen Makler und Rockern geteilt worden sein.


Hinweise auf den systematischen Betrug hatten sich bereits durch eine Aussage eines sogenannten Kronzeugen gegen die Hells Angels ergeben. Ein Versicherungskonzern habe die Zusammenarbeit mit dem unter Verdacht stehenden Makler eingeräumt. Dem Mann sei Anfang 2012 fristlos gekündigt worden, hieß es.

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