Schnee und Schnee und Eisglätte haben am Dienstag vor allem im Südosten Schleswig-Holsteins die Lkw-Fahrer herausgefordert. Auf der A1 ist ein Sattelzug mit einem Tanklaster zusammengestoßen.
Auf der A 1 bei Barsbüttel im Kreis Stormarn durchbrach der Sattelzug die Mittelleitplanke und kippte auf der Gegenfahrbahn um. Dabei traf die Zugmaschine einen in Richtung Hamburg fahrenden Tanklaster mit Dieselkraftstoff. Der Auflieger wurde erheblich beschädigt, Diesel sei jedoch nicht ausgetreten, sagte ein Polizeisprecher.
Bei dem Unfall wurden der 55 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs, der Tiefkühlfisch geladen hatte, sowie ein 51 Jahre alter Autofahrer leicht verletzt. Er war mit seinem Fahrzeug in die Trümmer der Leitplanke geraten. Der Sachschaden wird nach Polizeiangaben auf insgesamt 150 000 Euro geschätzt. Die Autobahn Richtung Hamburg musste für die Bergungsarbeiten mehrere Stunden lang gesperrt werden.
Fast an der gleichen Stelle waren am Morgen schon drei Lastwagen zusammengestoßen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, es entstand jedoch ein Sachschaden von mindestens 50 000 Euro. Ein 53-jähriger Fahrer war mir seinem Sattelzug ins Rutschen geraten, als er versuchte, einem langsamer fahrenden Kollege auszuweichen. Bereits am Montagnachmittag war bei Neukirchen im Kreis Ostholstein ein 19-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden, als er mit seinem Auto von der schneebedeckten Fahrbahn gegen einen Baum schleuderte.
Insgesamt meldete die Polizei bis Dienstagmittag von der A1 im Kreis Stormarn fünf Glätteunfälle. In Lübeck krachte es nach Polizeiangaben auf glatten Straßen viermal, dabei sei es jedoch bei leichten Sachschäden geblieben, sagte ein Polizeisprecher