"Nur" 2:2 in Wolfsburg. Aber im ersten Spiel nach der Verkündigung seines Abschiedes zum Saisonende zeigte die Mannschaft von Holger Stanislawski eine starke Leistung. Das Interview mit dem Noch-Trainer des Fc St. Pauli.
MOPO: Trotz Überlegenheit wieder nur ein Punkt. Was macht jetzt noch Mut im Kampf um den Klassenerhalt?
Stanislawski: Im Abstiegskampf zählen Ausdauer und langer Atem. Das haben wir – bis zum 34. Spieltag.
Ihre Mannschaft hat überraschend selbstgewusst und zielstrebig gespielt.
Ja, sie hat richtig gut Fußball gespielt, aber sich nicht genug mit Toren belohnt. Das ist ärgerlich für die Jungs. Aber ich bin sicher: Wenn sie diese Leistung fortführen, holen sie sich drei Punkte gegen Werder Bremen. Denn das Selbstbewusstsein hat nicht gelitten.
Wie hat Ihre Truppe Ihren Entschluss, den Verein zu verlassen, verarbeitet?
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, die Jungs haben so gut gespielt, weil sie mir noch was mitgeben wollen. Oder sie sind froh, dass ich gehe. Im Ernst: Alle bei uns können mit dieser Situation gut umgehen. Wir haben die Möglichkeiten und auch die Klasse, die Liga zu halten.
Thomas Kessler: Sah bei beiden Gegentoren zumindest nicht gut aus. Note 4,5
Nur durch Ziehen und Zerren zu stoppen. Gerald Asamoah wird von Simon Kjaer zu Fall gebracht.
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