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St. Paulis Problemzone: Kiezkicker lahmen auf den Flügeln

Lennart Thy (l., gegen Ariel Borysiuk) konnte gegen Kaiserslautern nach langer Verletzungspause noch nicht wieder überzeugen.
Lennart Thy (l., gegen Ariel Borysiuk) konnte gegen Kaiserslautern nach langer Verletzungspause noch nicht wieder überzeugen.
Foto: WITTERS

Der Aufschwung beim FC St. Pauli geht weiter. Nächstes Ziel: ein einstelliger Tabellenplatz. Dafür braucht es allerdings mehr Hilfe von außen. Genauer gesagt: der Außenbahn. Auf den Flügeln lahmen die Kiezkicker.

Die Rot-Sperre von Fin Bartels hat diese Problemzone offenbart. Außer dem Flügelflitzer hat noch kein Kiezkicker im linken und rechten Mittelfeld dauerhaft überzeugen und sich festspielen können. „Okay“, findet Trainer Frontzeck die gezeigten Leistungen. Fraglos gibt es dort das größte Steigerungspotenzial.

Die Einsatzstatistik sagt alles. Hinter Bartels, der 15 von 17 Spielen bestritten hat, weist nur Gogia mit elf Einsätzen eine zweistellige Marke auf, wurde allerdings in der Regel ein- oder ausgewechselt. Es folgen Schindler (9), Bruns (8), Gyau (6) und Thy (4).

Die Wechselspiele waren zwar auch Verletzungen geschuldet (Thy, Bruns), hatten aber meist Leistungsgründe. Sportchef Rachid Azzouzi nimmt die „Außenbahner“ in Schutz, sieht St. Pauli „gut aufgestellt“ und die „jungen Spieler auf einem guten Weg“. Bartels spiele jedoch „auf einem anderen Niveau“. Es gilt, das Gefälle zu verringern.

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