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Neue Gegengerade: St. Pauli knackt am Sonntag den Zuschauerrekord

Schmuckstück: Die neue Gegengerade kann am Sonntag erstmals komplett genutzt werden, beherbergt dann über 13 000 Zuschauer.
Schmuckstück: Die neue Gegengerade kann am Sonntag erstmals komplett genutzt werden, beherbergt dann über 13 000 Zuschauer.
 Foto: Witters

Als der FC St. Pauli seinen 70. Geburtstag beging, waren die Wünsche der Jubilare rudimentärer Natur. Am Existenzminimum vor sich hin vegetierend, wünschte man sich 1980 eine erträgliche Reputation oder mal wieder ’ne Mark zum Ausgeben.

Niemand hätte es damals für möglich gehalten, dass 33 Jahre später das Stadion ein Schmuckstück und der Zuschauerrekord gebrochen werden könnte. Wenn am Sonntag die Partie gegen Cottbus (13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) angepfiffen wird, werden um die 27 860 Fans das Millerntor bevölkern. Jene Sportstätte, in der es in der Saison 1979/80 gegen Klubs wie den MTV Gifhorn, Preußen Hameln, BU oder Concordia ging – verfolgt im Schnitt von 1642 Besuchern. Eine Dekade später war der Kiezklub zwar in der Bundesliga angekommen, das Fanaufkommen hatte sich verzehnfacht, ein ausverkauftes Haus (20 500) aber war eher eine Rarität.

Erst Mitte der 90er entwickelte sich der St. Pauli-Hype, der bis heute anhält. Nachdem diverse Stadionneubaupläne präsentiert und wieder verworfen worden waren, begann 2006 mit dem Abriss der Südtribüne der Umbau, der nun zu drei Vierteln abgeschlossen ist.

Die Zuschauer-Bestmarke von 24 487 aus der Phase vor dem Gegengerade-Umbau wird also geknackt, ausverkauft kann das Stadion aber nicht sein: Rund 1700 Karten kamen aus Cottbus zurück, nur etwa 500 davon dürfen an St. Paulianer verkauft werden. Damit sind noch etwa 1100 Tickets erhältlich, 1200 Plätze bleiben aufgrund von Sicherheitsauflagen leer. Die 30 000er-Mauer wird aber auch im Sold-out-Fall (29063) nicht fallen. Und damit auch nicht der inoffizielle Rekord aus der Nachkriegszeit, als das alte Stadion an der Glacischaussee mehr als 30 000 Zuschauer fasste.

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