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Neu-Start gegen Cottbus: Energie-Wende! St. Pauli will mehr Tore schießen

So schick sieht das neue Schmuckstück des Millerntors aus: Auf der Gegengeraden gibt es neben 3000 Sitz- stolze 10000 Stehplätze. Für Sonntag ist die Tribüne ausverkauft.
So schick sieht das neue Schmuckstück des Millerntors aus: Auf der Gegengeraden gibt es neben 3000 Sitz- stolze 10000 Stehplätze. Für Sonntag ist die Tribüne ausverkauft.
Foto: WITTERS

Kümmerliche 18 Tore in 19 Spielen: Das Problem des FC St. Pauli ist eindeutig. Die Kiezkicker brauchten bislang zu viel Kraft und Chancen, um den Ball ins Netz zu befördern, waren vor der „Kiste“ nicht abgezockt genug. Am Sonntag gegen Energie Cottbus (13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) soll ein Neustart her – es ist der Kampf um die Energie-Wende!

Klar ist allen Hamburgern, dass das eine hammerharte Aufgabe wird. Denn eine Heimniederlage dürfte in der jungen Mannschaft für einige Unruhe sorgen. Und der Gegner hat es in sich: Cottbus will mit seinen 29 Punkten noch um den Aufstieg in die Bundesliga mitmischen. Trainer Michael Frontzeck: „Das ist ein schwerer Brocken für uns.“

Was der 48-Jährige, der das 0:2 im Hinspiel als Noch-Nicht-St. Paulianer zufällig gesehen hat, an den Ostdeutschen besonders schätzt: „Die kombinieren kampfbetontes Spiel und fußballerische Klasse – und sie haben einen gefährlichen Sturm. Es ist immer unangenehm, gegen Cottbus zu spielen.“ Für ihn ist es jedoch kein Grund tief zu stapeln: „Wir haben uns hervorragend vorbereitet und vieles von dem umgesetzt, was wir trainiert haben. Wir sind bereit!“

So war es beim Hinspiel: Cottbus’ Alexander Bittroff (l.) läuft Fin Bartels im Zweikampf den Rang ab und siegt mit Energie am Ende verdient 2:0 gegen den FC St. Pauli.
So war es beim Hinspiel: Cottbus’ Alexander Bittroff (l.) läuft Fin Bartels im Zweikampf den Rang ab und siegt mit Energie am Ende verdient 2:0 gegen den FC St. Pauli.
Foto: Witters

Das gilt auch für Daniel Ginczek. Der Stürmer, mit sieben Saisontreffern bester Schütze der Kiezkicker, steht zusammen mit Wirbelwind Fin Bartels sowie Kevin Schindler und im Gegensatz zu Kapitän Fabian Boll, Florian Bruns, Joseph-Claude Gyau und Sören Gonther wieder zur Verfügung. „Günni“ nach dem gestrigen Training: „Ich fühle mich gut, habe auch beim Schießen keine Schmerzen. Ob ich auch dabei bin, kann ich nicht sagen, das entscheidet der Trainer. Denn schließlich war ich acht Tage raus – im Gegensatz zu Marius Ebbers und Lennart Thy. Deshalb kann ich keine Ansprüche stellen.“

Ginczek kann wieder mitspielen – aber darf er auch? Frontzeck: „Das lasse ich mir noch mal durch den Kopf gehen, warte auch das Training am Sonnabend ab. Er macht einen ordentlichen Eindruck.“ Aber er muss bei 100 Prozent sein, um von Beginn an zu spielen. Wir haben ja auch noch Lennart Thy und Marius Ebbers, der eine gute Vorbereitung gespielt hat und körperlich in einer guten Verfassung ist.“

Der Coach will kurzfristig entscheiden, ob und wann Ginczek am Sonntag beim „Unternehmen Energie-Wende“ dabei ist.

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