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Fünftes Glied der Viererkette: St. Pauli: „Schnecke“ Kalla in der Warteschleife

Jan-Philipp Kalla lässt sich nicht hängen, muss sich aber vorerst mit einem Platz auf der Bank begnügen.
Jan-Philipp Kalla lässt sich nicht hängen, muss sich aber vorerst mit einem Platz auf der Bank begnügen.
Foto: WITTERS

Der neu entbrannte Konkurrenzkampf beim FC St. Pauli wird Trainer Michael Frontzeck noch einige Härtefälle bescheren. Den ersten hat er schon bewältigen müssen, und der Leidtragende ist ein Eigengewächs.


Lobhudelei sollte man im Profisport vernünftig einzuordnen wissen. Wird ein erfolgloser Trainer trotz längerer Durststrecke von offizieller Seite für seine Arbeit geadelt, so kann er sich für die nächsten Tage schon mal einen Termin in einem Jobcenter besorgen.


So ähnlich dürfte sich derzeit Jan-Philipp Kalla fühlen, nur dass die Anerkennung seines Chefs ehrlich und fast schon entschuldigend daherkommt. „Ich habe gerade mit Schnecke gesprochen“, berichtete Frontzeck kurz nach dem Abpfiff des Nordsjaelland-Spiels. „Ich habe ihm gesagt, dass er mir nach seiner Einwechslung sehr gut gefallen hat. Er hat ja nicht umsonst das dritte Tor vorbereitet.“ Bereits nach seinen Leistungen im Trainingslager in Belek hatte Kalla einen bunten Strauß warmer Worte einheimsen dürfen, kaufen kann er sich dafür vorerst aber nichts.


„Unsere Defensive steht“, stellte Frontzeck unmissverständlich klar. Christopher Avevor, Florian Mohr, Markus Thorandt und Sebastian Schachten werden gegen Cottbus die Abwehrkette bilden, so nichts mehr passiert. „Das ist bitter für Schnecke“, gestand der Trainer, „denn es sind nur Nuancen, die da ausschlaggebend sind.“

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