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Ex-St. Pauli-Coach in Hoffenheim: Stani: "Deutscher Meister wäre nicht verkehrt"

Hoffenheims neuer Trainer Holger Stanislawski (r.) mit Co-Trainer André Trulsen und 1899-Manager Ernst Tanner
Hoffenheims neuer Trainer Holger Stanislawski (r.) mit Co-Trainer André Trulsen und 1899-Manager Ernst Tanner
 Foto: dpa

Das tut sicher vielen St. Pauli-Fans weh: Ex-Trainer Holger Stanislawski wurde am Dienstag in Hoffenheim offiziell vorgestellt. Begeistert vom neuen Coach aus Hamburg zeigte sich neben den 1899-Fans auch Mäzen Dietmar Hopp.


In Stani sieht Hopp den „idealen Trainer“ für die Kraichgauer. „Er wirkt völlig natürlich, ist total geerdet und hat keine übertriebenen Vorstellungen. Er weiß, dass unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht die schlechtesten sind. Er verspricht sich auch eine ganze Menge. Man merkt ihm an, er ist ein Typ, der Menschen begeistern kann“, sagte Hopp.

Am Montag hatte sich Stanislawski bereits der Mannschaft vorgestellt, am Dienstag wurde der bisherige Coach von Absteiger FC St. Pauli in Hoffenheim der Öffentlichkeit präsentiert. „Nach 18 Jahren Hamburg ist es natürlich ein gewaltiger Tapetenwechsel, der uns bevorsteht. Aber wir wollen in Hoffenheim mit den Fans das Wir-Gefühl leben“, sagte Stanislawski und bedankte sich nach seinem ersten Tag bei 1899: „Jetzt fühlen wir uns gleich zu Hause.“

Stanislawski soll aus dem Retorten- einen Kultklub machen. „Deshalb ist es wichtig, die Strukturen und die Menschen im Verein kennenzulernen, um gleich zu Beginn mit allen durchstarten zu können. Dann werden wir auch nicht mehr aus der Kantine geschmissen, weil uns vielleicht jemand noch nicht kennt“, sagte Stanislawski bei seiner Vorstellung am Dienstag.

Manager Ernst Tanner meinte: „Die Gespräche mit den Spielern haben gezeigt, dass er den Nerv der Jungs trifft. Es ist sehr viel positives Feedback.“

Insbesondere Hopp hat keinen Zweifel daran, dass der alles andere als kühle Hamburger mit seiner Art in Hoffenheim gut ankommen wird. „Wenn ein Spieler ausgewechselt wird, nimmt Stani ihn in den Arm. Dass Spieler grußlos in die Kabine gehen, das hat es bei ihm nicht gegeben. Er hat ein tolles Verhältnis zur Mannschaft, und trotzdem ist da der notwendige Respekt gewahrt und die notwendige Distanz. Aber er kann gerade mit den Jungen sehr, sehr gut umgehen und davon haben wir ja eine Menge“, sagte Hopp.

Stanislawski wird am 22. Juni seinen Dienst als neuer 1899-Trainer antreten. An diesem Tag starten die Kraichgauer in ihre Saison-Vorbereitung. Zu den Saisonzielen sagte er: „Wir wollen irgendwo da oben reinpieksen. In die Plätze, wo man international spielen kann. Deutscher Meister wäre nicht verkehrt. Die Schale eignet sich gut als Obstschale."

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