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Doppelpack von Ebbers: 3:1! St. Pauli siegt souverän gegen Nordsjaelland

St. Paulis Akaki Gogia (l.) und Marius Ebbers bejubeln den Treffer zum 3:0.
St. Paulis Akaki Gogia (l.) und Marius Ebbers bejubeln den Treffer zum 3:0.
 Foto: dpa

Das konnte sich doch wahrhaftig sehen lassen: Im letzten Test vor Beginn der Rückrunde wies der FC St. Pauli Dänemarks Meister FC Nordjaelland in die Schranken, gewann gegen den Champions League-Teilnehmer vor 3 741 Zuschauern am eiskalten Millerntor mit 3:1 (0:0). Klares Zeichen der Braun-Weißen in Richtung nächster Woche: Cottbus kann kommen!

Schon nach 20 Minuten hätte die Partie entschieden sein müssen. Christopher Buchtmann hatte nach 57 Sekunden die erste Chance, ehe die Minuten des enorm auffälligen Andy Gogia folgten: Erst lupfte er die Kugel gefühlvoll an die Latte (10.), fand mit einem herrlichen Schlenzer dasselbe Ziel (15.) und visierte schließlich aus fünf Metern nur den Pfosten an (20.). Kurz vor der Pause lenkte Gäste-Keeper Villadsen noch einen Ebbers-Schuss über den Querbalken (43.).

St. Pauli überzeugte dabei spielerisch auf hohem Niveau und ließ keine einzige Chance der Dänen zu. „Wir haben das recht gut gemacht“, bilanzierte Florian Mohr zurecht. „Wir haben kompakt gestanden und uns in der ersten Hälfte schon unheimlich viele Chancen herausgespielt. In der Pause haben wir uns gesagt: Einfach so weitermachen, dann fallen die Tore zwangsläufig.“

Und so kam es dann auch. Marius Ebbers brach mit einem 15-Meter-Knaller den Bann (53.), der eben eingewechselte Marcel Andrijanic erwischte Villadsen mit einem 25-Meter-Schuss, den der Keeper durch die Arme gleiten ließ, auf dem falschen Fuß (71.). Und keine 60 Sekunden später schädelte Ebbers eine mustergültige Flanke von Jan-Philipp Kalla zum 3:0 in die Maschen. Der Ehrentreffer Nordsjaellands durch Marlondes (79.) war der einzige (!) ernst zu nehmende Torabschluss der Nordlichter und dem Gefühl des sicheren Sieges der Gastgeber geschuldet.

„Schön, dass auch diejenigen, die vermeintlich hinten dran sind, ein gutes Spiel gemacht haben“, freute sich Coach Michael Frontzeck. „Unterm Strich war das schön und gut, aber dafür kann man sich nichts kaufen, wenn es gegen Cottbus schief geht. Was wir aber sicher mitnehmen können, ist, dass wir gerüstet sind.“

St. Pauli: Tschauner – Avevor (63.Kalla), Mohr, Thorandt, Schachten – Funk (63. Kringe), Daube – Thy (63. Bruns), Buchtmann (71. Andrijanic), Gogia - Ebbers

 

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