St Pauli
Der FC St. Pauli bei der MOPO: News, Interviews, Ergebnisse und Spielberichte zum Hamburger Kiezklub.

MOPOSportSt Pauli
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

1:1 gegen Aberdeen: St. Pauli gut - doch auf den Rängen gibt's Knatsch

Es bleibt noch etwas Luft nach oben, doch der Gesamteindruck war absolut in Ordnung: Im Härtetest vorm Saisonstart am kommenden Freitag in Aue trennte sich der FC St. Pauli vom schottischen Erstligisten FC Aberdeen mit 1:1 (0:0).

8.402 Zuschauer auf der Baustelle Millerntor bekamen vor allem im ersten Durchgang eine abwechslungs- und temporeiche Partie mit etlichen Chancen zu sehen. Los ging’s mit einem Pfostenschuss des agilen Lennart Thy (8.), auf der Gegenseite landete Jacks Abschluss am Querbalken (20.). Die Gäste wussten fußballerisch durchaus zu überzeugen, störten die Hausherren zudem früh und aggressiv im Aufbau. Das führte zu einigen langen Bällen, was wiederum eine deutliche Ansage von Coach André Schubert an Philipp Tschauner zur Folge hatte.

Der Keeper ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, parierte gegen Shaughnessy (28.) sowie Low (37., 40.) und drehte mit einer sensationellen Parade Patons Kopfball um den Pfosten (40.). Auf der Gegenseite hatten abermals Thy (24.), Marius Ebbers (42.) und Markus Thorandt (43.) Möglichkeiten, die aber allesamt ungenutzt blieben.

Hälfte zwei war an Aufregern insgesamt ärmer, hatte aber die deutlicheren Höhe- und Tiefpunkte zu bieten. Los ging’s nicht auf, sondern neben dem Platz, weil sich in der Südkurve direkt hinterm Aberdeen-Tor offenbar Hamburger Fans intern eine kurze Rangelei lieferten. Weitaus angenehmer dann das herrlich herausgespielte Führungstor. Thy setzte sich im Mittelfeld durch, bediente Ebbers, Doppelpass mit Florian Bruns, ehe der 34-Jährige aus 14 Metern per Flachschuss zum 1:0 netzte (63.).

Das Volk begeistert - das Volk empört, weil irgendein Unbelehrbarer mitten in den Jubel hinein einen Böller auf den Platz wirft.

Dem Pfeifkonzert folgte acht Minuten später blankes Entsetzen, weil der ansonsten bärenstarke Carlos Zambrano mit einem zu kurzen Rückpass auf Tschauner den Ausgleich auflegte. McGinn ließ sich nicht zweimal bitten (71.).

Dabei blieb’s bis zum Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Patrick Ittrich. Zum Pechvogel des Tages avancierte noch Sebastian Schachten, der – just eingewechselt – mit dem Kopf gegen Dennis Daubes Knie knallte, eine klaffende Platzwunde erlitt und wieder raus musste.

St. Pauli: Tschauner – Kalla (81. Schindler), Zambrano, Thorandt, Kringe – Bruns (81. Gogia), Boll, Funk (67. Daube), Bartels (67. Schachten/77. Ginczek) – Thy, Ebbers (81. Saglik)

Weitere Meldungen St Pauli
Es geht zur Sache: Marc Rzatkowski (am Boden) fährt Okan Kurt in die Parade. Der Kampf um die Startelfplätze für das Leipzig-Spiel ist entbrannt.

13 Tage ist der Offenbarungseid jetzt alt. Vor 13 Tagen setzte es das in jeder Hinsicht erschütternde 0:3 gegen Aufsteiger Heidenheim – und seitdem ist einiges passiert beim FC St. Pauli. Ob diese Dinge reichen werden, um am Sonntag bei RB Leipzig die Wende zu schaffen, kann man nur mutmaßen.   mehr...

Am ersten Spieltag setzt sich Christopher Buchtmann gegen Ingolstadts Roger  durch. In Leipzig ist „Buchti“ nach langer Pause endlich wieder im Kader.

Viele Personalsorgen beim FC St. Pauli (siehe Kurzpässe), aber es gibt auch gute Nachrichten: „Bad Boy“ Christopher Buchtmann ist zurück! Der kassierte in der Vorsaison 14 (!) Gelbe Karten und wurde zuletzt schmerzlich vermisst.  mehr...

Ingo Hertzsch spielte selbst zwei Jahre für „Red Bull“, erlebte den Hass gegnerischer Fans mit. Heute ist er RB-Fan-Beauftragter.

Sie sind die größten Hass-Figuren des deutschen Fußballs. Spieler, Trainer, Funktionäre und Fans von St. Pauli-Gegner RasenBallsport Leipzig werden wegen der Millionen von Brause-Hersteller „Red Bull“ noch mehr angefeindet als vor Jahren die TSG Hoffenheim.   mehr...

Kommentare
Von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Verständnis.
Wählen






Abnehmen mit Fitmio