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Sexferkel-Outing: Droht Ariane Friedrich jetzt Justiz-Ärger?

Ariane Friedrich bei den deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften im Februar. Ist sie zu weit gegangen?
Ariane Friedrich bei den deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften im Februar. Ist sie zu weit gegangen?
 Foto: dpa

Der widerliche Sex-Skandal um Hochspringerin Ariane Friedrich spaltet die Nation. Hatte der Leichtathletik-Star das Recht, den vermeintlichen Täter mit Namen und Wohnort online zu stellen? Oder ist die 28-Jährige damit zu weit gegangen?

Frisch sind noch die Erinnerungen an den wütenden Mob, der einen unschuldig Verdächtigten aus Emden im Mordfall Lena mit dem Tod bedrohte, nachdem sein Name bekannt wurde. Ariane Friedrich droht jetzt vielleicht sogar Ärger mit der Justiz.

Der bekannte Strafrecht-Anwalt Udo Vetter sieht die 28-Jährige auf ganz dünnem Eis laufen. Die Worte Persönlichkeitsrechte und Datenschutz müsse die Polizeikommissarin in ihrer Ausbildung schon einmal gehört haben.

„Man muss sich nur mal vorstellen, dass der Absender der Mail gefälscht ist“, so Vetter. Dann kann es schnell zu einer Hetzjagd kommen. Doch selbst, wenn Ariane Friedrich den echten Täter am Wickel hätte, sei das An-den-Pranger-stellen unrechtmäßig. „Wenn der Betroffene zum Anwalt geht, kann das noch ziemlich teuer und unangenehm für die Kommissarin werden“, befürchtet der Anwalt.

Hochsprungstar Friedrich verteidigt sich vehement: „Ich habe mich weder mit der Veröffentlichung des Namens strafbar gemacht, noch versucht ihm Unrecht anzutun.“ Die 28-Jährige will mit ihrem offensiven Vorgehen Vorbild sein und anderen Opfern von Sex-Ferkeln zeigen, wie sie sich wehren können. (SF)

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