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Profi-Rennen am Sonntag: Hamburg-Marathon: Jagd auf die Königszeit

Zwei Stunden, sechs Minuten, zweiundfünfzig Sekunden. Seit sechs Jahren beißen sich die Spitzenläufer beim Hamburg-Marathon die Zähne am Streckenrekord des Spaniers Julio „König“ Rey aus.
Zwei Stunden, sechs Minuten, zweiundfünfzig Sekunden. Seit sechs Jahren beißen sich die Spitzenläufer beim Hamburg-Marathon die Zähne am Streckenrekord des Spaniers Julio „König“ Rey aus.
 Foto: Witters

Zwei Stunden, sechs Minuten, zweiundfünfzig Sekunden. Seit sechs Jahren beißen sich die Spitzenläufer beim Hamburg-Marathon die Zähne am Streckenrekord des Spaniers Julio „König“ Rey aus. In diesem Jahr sind die Chancen auf eine neue Bestmarke so gut wie nie – wenn der Wind nicht wäre.


Punkt 9 Uhr wird Sonntagfrüh auf dem Millerntorplatz mit einem Schuss aus der Startpistole die Jagd über 42,195 Kilometer auf die eingangs erwähnte „Königszeit“eröffnet, die Rey bei seinem vierten Hamburg-Sieg 2006 aufgestellt hatte.
Das Männerfeld ist bei der 27. Auflage so stark besetzt wie nie zu vor. Allein die Top-Drei Dadi Yami (2:05:41), Shami Dawit (2:05:42) und Chele Dechase (2:06:33/ alle Äthiopien) liegen mit ihren Bestzeiten unter der Zeit von Rey, der Kenianer Paul Biwott (2:06:54) knapp drüber. Insgesamt 15 Läufer sind schon unter 2:10 gerannt.


„Mit diesem Feld kann es ein tolles Rennen geben“, sagt Jos Hermens, Koordinator des Elite-Feldes und einer der erfolgreichsten Marathon-Manager der Welt. „Der Streckenrekord ist drin, auch Überraschungen sind möglich – hoffentlich weht der Wind nicht zu doll.“


Der Wetterbericht für den Renn-Vormittag: Trocken, bewölkt, zwischen 12 und 16 Grad. „Eigentlich ideal“, sagt Marathon-Chef Frank Thaleiser, „aber das Risiko ist der Wind.“ Der soll mäßig bis frisch aus Nordost pusten.


Es geht um Zeiten und um Kohle. Die Sieger bei den Männern und den Frauen erhalten je 12.000 Euro für Spitzenzeiten unter 2:06 bzw. 2:23 Stunden gibt es zusätzlich 50.000 Euro Prämie. Am nötigen Ansporn fehlt es nicht.

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