Schock für die Veranstalter vom Hamburg Marathon: Die diesjährige Siegerin Rael Kiyara war gedopt! Die Kenianerin, die einen neuen Streckenrekord aufstellte, wurde positiv auf anaboles Steroid getestet, wie die ARD in der „Sportschau“ berichtete.
Mit 2:23:47 Stunden lief die 29-Jährige am 29. April die 42,195 Kilometerin Hamburg so schnell, wie nie eine Frau vor ihr. „Das ist sehr bedauerlich. Sowas kommt im Profisport aber immer mal wieder vor“, sagte Frank Bertling, Boss vom Veranstalter Upsolut, auf MOPO-Nachfrage.
Die Kenianerin griff laut ARD auf ein anaboles Steroid zurück. „Sie wurde positiv getestet auf ein Abbauprodukt von Nandrolon. Es ist sehr bedauerlich, dass eine solche Topläuferin offenbar Dopingmittel benutzt, um zu gewinnen“, sagte Moni Wekesa, Vorsitzender der Anti-Doping-Agentur von Kenia (KADA).
Die Läuferin verzichtete sogar auf eine B-Probe und wurde umgehend vom kenianischen Leichtathletik-Verband gesperrt worden. Und sie ist nicht die einzige, die der Lauf-Nation, die bei den vergangenen Olympischen Spielen in Peking 2008 14 Medaillen holte, schadet.
Jemima Sumgong, Zweite beim diesjährigen Boston-Marathon, soll positiv auf das Kortison-Präparat Prednisolon getestet worden sein. Und das alles so kurz vor den Spielen in London. „Das muss uns sehr ärgern und ist sehr enttäuschend. Nicht nur für den kenianischen Verband, sondern für die ganze Nation“, sagte Wekesa.
10.000 Sportler und Hundertausende Fans versammeln sich am Sonnabend zum Hamburger Triathlon.
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Cooper Zaun (7) aus Marienthal: „Ich gucke meinem Papa zu. Der kommt jetzt gleich mit dem Fahrrad vorbei. Beim Schwimmen war er ganz schnell: Er hat den vierten Platz gemacht! Ich will auf jeden Fall auch mal mitmachen. Und mein Papa nimmt morgen bei der olympischen Disziplin gleich schon wieder teil.“
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