So kann es mit der „Planerfüllung“ bei Martin Kaymer weitergehen. Zum Saisonstart hatte der Golf-Profi aus Mettmann als Ziele für das Jahr 2012 drei Dinge ausgegeben:
„Eine gute Runde beim Masters, den British-Open-Sieg und endlich ein Hole-in-one.“ Und das letzte Vorhaben, der erste „Volltreffer“ seiner Karriere, ist ihm jetzt in der Wüste von Dubai schon gelungen!
Seit 15 Jahren spiele ich Golf, aber es hat noch nie geklappt“, erklärte Kaymer, nachdem er den Ball in der zweiten Runde der Dubai Desert Classic am siebten Grün über ein Wasser geschlagen hatte – und die Kugel nach 161,85 Metern direkt ins Loch rollte.
„Der Zeitpunkt war ideal, denn Rory McIlroy lag gerade vier Schläge vorn und so bin ich wieder herangekommen. Es gehört viel Glück dazu.“ Der Nordire liegt nach zwei Runden mit 13 Schlägen unter Par gemeinsam mit dem Dänen Thomas Björn an der Spitze, Kaymer rangiert mit elf unter Par auf dem geteilten dritten Platz.
Die Vorbereitung auf seinen historischen Moment war aber auch bestens, wie er den Fans nach der ersten Runde auf seiner Homepage mitteilte: „Grade waren wir im deutschen Restaurant „Der Keller“ hier im Jumeirah Hotel essen. Ich bin ja nicht so oft zu Hause und hatte gehört, dass es dort eine super Haxe geben soll, die ich mir mal gönnen wollte. Es hat richtig gut geschmeckt.“
Den Preis für das Hole-in-One, eine wertvolle Uhr, reichte Kaymer übrigens gleich an Rolf Klöttschen weiter. Von seinem Physiotherapeuten erhält der Golfer nämlich zehn Euro für jedes preisträchtige Loch, an dem er nichts gewinnt. Dafür muss Kaymer die Prämie rausrücken, wenn es dann mal klappt – wie jetzt in Dubai.