Titelverteidiger Tschechien war für die deutschen Tennis-Damen doch noch eine Nummer zu groß. Das mit viel Zuversicht in die FedCup-Begegnung gegangene deutsche Team hatte das Halbfinale schon nach den ersten drei Einzeln verpasst.
Nach dem Sieg der Wimbledonsiegerin Petra Kvitova gegen die Troisdorferin Sabine Lisicki (6:7, 6:4, 6:1) lagen die Osteuropäerinnen uneinholbar mit 3:0 vorn. Aus der heimliche Traum vom FedCup-Sieg!
Stattdessen müssen Lisicki und Co. nun am 21./22. April in einem Relegationsspiel um den Verbleib in der Weltgruppe I zittern. Ob dann Andrea Petkovic wieder eingreifen kann, ist fraglich. An diesem Wochenende saß die verletzte Weltranglistenzehnte in der deutschen Box und feuerte ihre Teamkolleginnen an.
Wann sie denn wieder spielen kann, wurde Petkovic gefragt. Die Darmstädterin: „Es kann morgen sein, es kann in vier Monaten sein. Ich habe am Dienstag eine wichtige Untersuchung bei Dr. Müller-Wohlfahrt. Danach wird man sehen, wie es weitergeht.“ Die 24-Jährige laboriert an einem Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk im Rücken.
Ob die deutschen Damen mit Petkovic die starken Tschechinnen mit einer in dieser Saison herausragenden Petra Kvitova ausgeschaltet hätten, bleibt unterdessen Spekulation. Kvitova gewann auch am Samstag ihr Duell mit Julia Görges (Bad Oldesloe) 3:6, 6:3, 10:8, Iveta Benesova schlug sabine Lisiscki 2:6, 6:4, 6:2.
Auf wen die deutschen Damen in der Relegation treffen, erfahren Sie bei der Auslosung am 14. Februar in London.