Die frühere spanische Tennis-Topspielerin Arantxa Sánchez Vicario hat schwere Vorwürfe gegen ihre Familie erhoben.
Ihre Eltern hätten sie ausgebeutet und um ihr gesamtes Vermögen gebracht, schreibt die ehemalige Weltranglisten-Erste in einer jetzt erschienenen Autobiografie. Es gehe um rund 45 Millionen Euro.
„Sie haben mir nichts gelassen, und Schulden beim Finanzamt habe ich auch“, heißt es in dem Buch mit dem Titel „Vamos! Erinnerungen eines Lebens, eines Kampfes und einer Frau“.
Sie habe sowohl zu ihren Eltern als auch zu den Geschwistern jeden Kontakt abgebrochen, sagt Sánchez Vicario. Marisa, die Mutter der heute 40-Jährigen, wies die Vorwürfe zurück: „Wir haben 20 Jahre für sie gelebt und alles für sie geopfert“, erklärte sie Medienberichten vom Mittwoch zufolge.