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Zukunft des HSV-Stürmers unklar: Petric: Neuer Vertrag wegen Guerreros Verletzung?

Harter Fight: Petric kämpft um seinen Einsatz im EM-Quali-Spiel gegen Georgien.

Harter Fight: Petric kämpft um seinen Einsatz im EM-Quali-Spiel gegen Georgien.

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witters

Der Saisonendspurt fand ohne ihn statt – gezwungenermaßen. Adduktorenzerrung. Mladen Petric konnte nicht dabei helfen, zumindest noch einen Sieg in die Bilanz zu ballern. Seitdem befindet der „Magier“ sich im Wettlauf gegen die Zeit – am 3.6. geht es im Prestige-Duell mit Georgien um die Quali zur EM 2012.


Nach der verpassten WM wollen die Kroaten beim nächsten wichtigen Turnier unbedingt ein fettes Ausrufezeichen setzen – dafür müssen Mladen & Co. unbedingt Georgien schlagen. Alles andere als ein Selbstgänger. „Wir haben noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel haben wir verloren. Das Spiel war eigentlich vorbei – dann hat Kobiashvili in der 92. Minute das Tor gemacht“, erinnert sich der 30-Jährige, „das war eine Riesenenttäuschung. Jetzt stehen wir richtig unter Druck.“

Um dabei sein zu können, schiebt Petric fleißig Extraschichten – mit ein wenig Hilfe von einem Freund. Kroaten-Masseur Karl Sternecker ist zu Petric nach Zürich gereist, um den Knipser rechtzeitig fit zu bekommen. „Ich gehe jeden Tag eine Stunde laufen, dazu machen wir zweimal eine halbe Stunde Physiotherapie.“


Danach ist Pause, der Fokus liegt erst auf Erholung und dann wieder auf dem HSV – oder? So ganz geklärt ist Petrics Situation noch nicht. Der HSV steht vor einer Grundsatzentscheidung. Der Vertrag des Torjägers läuft bis 2012. Der Verein muss jetzt verlängern oder ihn nach der nächsten Saison ablösefrei ziehen lassen. „Wenn es was zu vermelden gibt, wird die Öffentlichkeit das schon rechtzeitig erfahren“, sagt Petric.


Nach Paolo Guerreros Verletzung steht der HSV allerdings unter Zugzwang. Denn wie fit der Peruaner zum Saisonstart sein wird, ist nicht sicher. Umso dringender brauchen die Hamburger in der kommenden Spielzeit ihren kroatischen Torgaranten. Ein Fall für den neuen Sportdirektor Frank Arnesen – ein ausgesprochen kniffliger noch dazu.