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Verpflichtung zum Sommer: Adrian Pfahl freut sich auf den HSV Handball

Adrian Pfahl: Ab Sommer zieht der Linkshänder für den HSV aus dem Rückraum ab.

Adrian Pfahl: Ab Sommer zieht der Linkshänder für den HSV aus dem Rückraum ab.

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WITTERS

Seine Schultern sind breit. Breit genug, um Verantwortung zu tragen. Und damit kennt sich Adrian Pfahl aus. Ob im Ligaalltag beim abstiegsbedrohten VfL Gummersbach, bei der WM in Spanien für Deutschland oder ab Sommer beim HSV – „Addi“ ist der Mann für die sogenannten einfachen Tore, was alles andere als eine einfache Aufgabe ist.


Nach der Absage von Holger Glandorf, die zum Politikum geriet, ist Pfahl im rechten Rückraum des DHB-Teams mehr denn je gefordert. Und er macht seine Sache in Spanien bislang gut – das findet auch der Bundestrainer.


„Addi zeigt gute Spiele für uns, ist mit viel Herzblut dabei“, spendiert Martin Heuberger dem wurfgewaltigen Linkshänder ein Sonderlob. Auch die Tatsache, dass der 30-Jährige trotz Ellenbogenproblemen für die WM zugesagt hat, hebt der Coach hervor.
Der Mann mit der Fackel brennt für Deutschland – und ist schon heiß auf den HSV. „Das ist eine Riesenherausforderung, auf die ich mich schon tierisch freue“, blickt Pfahl, der zur kommenden Saison nach Hamburg wechselt, voraus. „Das ist für mich die nächste Stufe. Ich möchte mit dem HSV Champions League und um Titel spielen.“


Ein DHB-Kollege könnte Pfahl bald folgen. Der HSV hat ein Auge auf Senkrechtstarter Kevin Schmidt (24) geworfen. Der Linksaußen der HSG Wetzlar bestätigt gegenüber der MOPO: „Ich weiß vom Interesse des HSV. Das ehrt mich.“ Er weist darauf hin, dass sein Vertrag bei den finanziell klammen Hessen noch bis 2014 läuft, sagt aber auch: „Der HSV ist ein super Verein und es ist natürlich mein Ziel, irgendwann mal bei einem großen Verein zu spielen.“