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Verletzungs-Misere: Freezers-Stürmer Dolak hilft in der Abwehr aus

Stets mit vollem Einsatz bei der Sache: Freezers-Allzweckwaffe Thomas Dolak (l.)

Stets mit vollem Einsatz bei der Sache: Freezers-Allzweckwaffe Thomas Dolak (l.)

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WITTERS

Er ist der Freezer für alle (Not-)Fälle: Angreifer Thomas Dolak muss wohl am Wochenende wegen des Verletzungspechs in der Abwehr wieder hinten aushelfen. Seine Feuerprobe hat der stürmische Verteidiger bereits in Berlin bestanden.

Alles hängt von Duvie Westcott ab. Der Defensiv-Spezialist zog sich in Berlin eine Innenbandverletzung zu. Sein Einsatz Freitag (19.30 Uhr) in Ingolstadt wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Sicher nicht dabei in der Verteidigung: Christoph Schubert (Risswunde) und James Bettauer (Knöchelbruch).

Westcott wird am Mittwoch wohl nur auf dem Rad sitzen, während seine Kollegen auf dem Eis schwitzen. Kommt er nicht rechtzeitig zurück, hat Coach Benoit Laporte zum Glück ein Ass im Ärmel: Allrounder Dolak. „Das habe ich im Meisterjahr mit Hannover bereits in der Vorbereitung und in den ersten Saisonspielen getan. Wenn ich dem Team so helfen kann, mach ich es gern“, sagt der 33-Jährige der MOPO.

Gegen die Eisbären wurde er nach der Westcott-Verletzung ins kalte Wasser geworfen. „Ein, zwei Wechsel brauchte ich zur Umstellung, da es ein anderes Timing erfordert. Dann ginges und hat mir Spaß gemacht.“

Sollte Dolak erneut aushelfen müssen, hat er schon einen Plan. Auch von hinten will er seine Offensiv-Power einsetzen und von der blauen Linie zum Schuss kommen. Seit acht (!) Spielen wartet er auf einen Treffer, zuletzt netzte er am zweiten Weihnachtsfeiertag in Hannover ein, gegen seinen ehemaligen und zukünftigen Klub. „Ich würde versuchen, auch aus der Abwehr heraus den Abschluss zu suchen“, verspricht Dolak, der weiß, dass ihn und seinen Jungs am Wochenende vor der zwölftägigen Länderspielpause heiße Tänze erwarten. „Das sind alles schon Playoff-Spiele. Wir dürfen uns nicht ausruhen.“ Zur Rehabilitation bleibt in der Pause genug Zeit.