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TSG will angreifen: Müller: „Wir nehmen das Messer zwischen die Zähne!“

Hoffenheims Manager Andreas Müller gibt sich kämpferisch.

Hoffenheims Manager Andreas Müller gibt sich kämpferisch.

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dapd

Hoffenheim -

Feuer unterm Weihnachtsbaum: Nach der Entlassung von Coach Markus Babbel (40) herrscht Aufruhr im beschaulichen Kraichgau.

Hoffenheim-Manager Andreas Müller (49) nutzte die weihnachtlich geschmückte Jahreshauptversammlung, um die krisengebeutelten 1899-Fans nach vorn zu peitschen: „Wir nehmen das Messer jetzt zwischen die Zähne!“

Rund 200 TSG-Mitglieder, darunter die komplette Profi-Mannschaft, lauschten den markigen Worten des früheren Schalker „Euro-Fighters“. Müller kämpferisch: „Glaubt mir: Was mit Zusammenhalt im Team möglich ist – unmenschlich!“

Der Manager ließ keinen Zweifel daran, dass es nur einen Weg aus der Krise gibt – Geschlossenheit: „Wir können auch Spiele verlieren, aber wir müssen reinhauen, wie es schlimmer nicht geht!“

Schlimm liest sich bislang nur die Saisonbilanz der ambitionierten TSG: Schießbude der Liga (36 Gegentore), Relegationsplatz 16, vier Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.

Mindestens bis zur Winterpause darf U23-Coach Frank Kramer (40) versuchen, das Ruder rumzureißen – Hoffenheim muss beim HSV und zu Hause gegen Borussia Dortmund antreten.Müllers früherer Knappen-Kumpel Marco Kurz (43) ist ein Trainer-Kandidat für die Rückrunde, auch Christoph Daum (59) soll nicht abgeneigt sein.

Die Entlassung des erfolglosen Babbel sei ihm trotzdem schwer gefallen, erklärt Müller: „Das ist nicht schön. Ich bin zehn Wochen hier und muss so eine Entscheidung treffen. Aber es ist an der Zeit, dass wir aufstehen und zeigen, wer wir sind. Ist doch geil, Dorfklub! Finde ich richtig gut. Jetzt machen wir was draus – der Zeitpunkt ist ideal.“