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Tragödie um NFL-Star: Sie mussten das Selbstmord-Drama mit ansehen

In stiller Trauer vereint: Scott Pioli (links) und Romeo Crennel.

In stiller Trauer vereint: Scott Pioli (links) und Romeo Crennel.

Foto:

dapd

Kansas -

Ob sie die grauenvollen Bilder jemals vergessen können? Headcoach Romeo Crennel und Manager Scott Pioli von den Kansas City Chiefs: Die beiden Football-Macher stehen Schulter an Schulter, der Blick geht zum Himmel. Sie gedenken Linebacker Jovan Belcher. Der 25-Jährige hatte sich am am Samstag vor ihren Augen erschossen. Zuvor hatte der NFL-Star im Streit seine drei Jahre jüngere Lebensgefährtin ermordet.

Trotzdem hieße es für die Sportprofis: „The show must go on“. Die Chiefs spielten nur einen Tag nach der Tragödie gegen die Carolina Panthers. Doch der 27:21-Erfolg am Sonntag war Nebensache. „Trainer Crennel hat mit dem Team gesprochen, sie wollten alle antreten“, sagte Team-Chef Clark Hunt dem US-Sender ESPN.

Es gab eine Schweigeminute, Belcher wurde jedoch nicht namentlich erwähnt. „Letztendlich hat der Mann einen Mord begangen“, sagte etwa Chiefs-Fan Tony Alonzo.

Belcher spielte seit 2009 für die Chiefs. Der 1,88 Meter große und 103 Kilo schwere Modell-Athlet brachte es in seiner kurzen Karriere auf 198 Tackles. Der Hobby-Ringer stand diese Saison zehnmal in der Startformation.