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Toter Linienrichter Sein Sohn musste alles mitansehen!

Das Klubhaus der SC Buitenboys. Die Flagge hängt auf Halbmast.

Das Klubhaus der SC Buitenboys. Die Flagge hängt auf Halbmast.

Foto:

dpa Lizenz

Amsterdam -

Dabei sein, wenn der eigene Vater stirbt. Dieses unfassbare Schicksal traf den Sohn von Richard Nieuwenhuizen. Mykel wurde Zeuge, wie sein Vater auf einem niederländischen Fußballplatz getötet wurde.

Immer wieder traten die mutmaßlichen Täter (zwischen 15 und 16 Jahre alt) mit ihren Fußballschuhen auf den Linienrichter ein. Hilflos musste der Sohn das Drama mit ansehen.

Der niederländische Fußball ist geschockt. Marcel Oost, Vorsitzender von Nieuwenhuizens Verein SC Buitenboys B3, trauert: "Das ist eine Tragödie für den gesamten niederländischen Fußball."

Wegen des Todesfalls wird es am kommenden Wochenende keine Spiele im Amateurbereich geben. Das gab der niederländische Verband KNVB bekannt. Zu Beginn der Profispiele soll es eine Schweigeminute geben, Spieler und Schiedsrichter sollen Trauerflor tragen. Außerdem will der KNVB Sanktionen gegen die drei Spieler ergreifen. In den Niederlanden können Jugendspieler maximal für drei Jahre gesperrt werden.

Eine Anzeige gegen die mutmaßlich Tot-Prügler von Nieuw-Sloten B1 läuft mittlerweile. Sie sitzen in Haft. Der Club hat sie ausgeschlossen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Pikant: Nieuw-Sloten ist schon früher durch Gewalt gegen einen Schiedsrichter aufgefallen.