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Schwede beendet Leidenszeit Das Comeback von Oscar Carlén

Erfreulicher Anblick: Oscar Carlén (l.) stieg gestern beim HSV wieder ins Mannschaftstraining ein.

Erfreulicher Anblick: Oscar Carlén (l.) stieg gestern beim HSV wieder ins Mannschaftstraining ein.

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Er ist (wieder) da! Oscar Carlén trainiert nach rund zwei Jahren Leidenszeit erstmals mit seinen Kollegen des HSV. Seither hat der Schwede kein Spiel gemacht, für den HSV noch gar keins.

Es ähnelt der Präsentation eines neuen Spielers. Drei Kamerateams und diverse Journalisten tummeln sich in der Trainingshalle des HSV. Carlén ist kein neuer Spieler – aber doch irgendwie ein Neuzugang. Gestern wurde er endlich gesundgeschrieben, gut eineinhalb Jahre nach seinem zweiten Kreuzbandriss binnen sieben Monaten. „Es ist immer noch mein neuer Verein“, sagte der glückliche Schwede, „ein kleiner Schritt Richtung Handball.“

Quietschfidel absolvierte der 24-Jährige die erste Einheit. Von Blockade nichts zu spüren. „Nach und nach steigert sich das Vertrauen in mein Knie“, sagte Carlén, der sich physisch topfit fühlt. „Handballerisch“, so sagt er, „bin ich Landesliga-Niveau“. Das Grinsen kann er sich nicht verkneifen. Ganz so schlimm ist es nämlich noch nicht.

Wenn alles gut läuft, sitzt er am Montag im Pokal gegen Hannover (19.30 Uhr, Sporthalle Hamburg) wieder auf der Bank, macht sich mit warm. Es geht gegen den Gegner, bei dem er sich im Februar 2011 (damals noch in Flensburg) verletzte und die Leidenszeit begann. „Es wird ihm guttun, endlich mal mit Sporttasche zu einem Heimspiel zu kommen“, freut sich auch Trainer Martin Schwalb. „Wir werden nichts überstürzen“, bleibt der 1,94-Meter-Hüne aber vorsichtig: „Nochmal darf es nicht passieren. Das ist meine letzte Chance.“